Vogelschlag auch Gefährdung für Allgemeine Luftfahrt
Vogelschlag wird oft und primär mit der gewerblichen Luftfahrt in Verbindung gebracht; oft liest man in den Ereignismeldungen, dies sei die Ursache für Triebwerksprobleme oder sogar -ausfälle. Aber auch in der allgemeinen Luftfahrt ist der Vorgelschlag gar nicht so unwahrscheinlich, und auch wenn es nicht gerade ein Geier ist, der im vergangenen Jahr den spanischen Kunstflieger Olivier Masurel das Leben kostete, Bussarde und Möwen sind durchaus ernst zu nehmende Gefährder der Flugsicherheit.
Die EASA nimmt das Frühjahr zum Anlass, auf die Gefahr hinzuweisen, die sich aus dem Zugverhalten der Vögel ergeben (kann) und fragt in ihrem Community Network: Bist Du auf die Vogelschlag-Saison vorbereitet?
Ergiebige Quelle: Deutscher Verband für Biologische Flugsicherheit
Der Deutsche Verband für Biologische Flugsicherheit (DAVVL) ist eine ergiebige Quelle für Aspekte, Statistiken und Informationen zum Thema Gefahr durch Vogelschlag und Umgang mit Ereignissen. Das Angebot reicht bis zum Birdtam, das jeder, der in potentiell von Zugvögeln genutzten Regionen unterwegs ist, kennen und nutzen sollte.
→ DAVVL (Verband für biologische Flugsicherheit)
→ Birdtam (aktuelle Information über Biomasse im Luftraum)
Zu den Luftfahrt relevanten Gebieten (ABA, Aircraft relevant Bird Areas) informiert der DAeC im Fachbereich Natur und Umwelt.
→ Aircraft relevant Bird Area, eine Veröffentlichung des ehemaligen DAeC-Referates Natur und Umwelt
Natur und Flieger sollen einander gelten lassen - Ereignisse melden!
Gerade uns Fliegern sollte im Umgang mit der Natur ein Grundsatz am Herzen liegen: "Lasst einander gelten!" Deshalb leben wir den Gedanken der ABA und verhalten uns so, dass wir unsere "Kameraden im Luftraum" möglichst wenig belästigen oder gefährden.
Und wenn es dann doch zu einem Ereignis gekommen ist, soll eine Meldung darüber selbstverständliches Airmanship sein!
→ Meldeweg über das LBA zur Europäischen Meldeplattform (betreute Meldung)
→ Meldungweg an die DAVVL
