Wie wir bereits auf Social Media angekündigt hatten, waren fünf unserer Spitzensportler zur Verleihung des silbernen Lorbeerblattes in Berlin.
Eingeladen waren sogar sechs, fünf davon konnten auch teilnehmen. Sie wurden dort mit der höchsten staatlichen Auszeichnung für sportliche Spitzenleistungen geehrt.
Der Festakt wurde von der Staatsministerin für Sport und Ehrenamt Dr. Christiane Schenderlein durchgeführt. Los ging es mit der Ehrung der Athlet*innen der Behindertensport- und Gehörlosenverbände. Im Anschluss folgten die Sportler, die im DOSB vereinigt sind. Nachdem von jeder Sportart alle zu Ehrenden namentlich erwähnt waren, durften die Anwesenden einzeln nach vorne treten und erhielten von Frau Dr. Schenderlein das Silberne Lorbeerblatt und die zugehörige Urkunde.
Nach Abschluss der Ehrungen erhielten zwei Athlet*innen stellvertretend das Wort für eine Dankesrede. Als erste sprach Elena Semechin, eine blinde Schwimmerin, die schon mehrfach mit dem silbernen Lorbeerblatt ausgezeichnet worden war. Sie betonte den Wert der Auszeichnung als Wertschätzung für die Mühen und den Verzicht im Leben der Sportler*innen. Der Sport sei sehr wichtig als Stütze des gesellschaftlichen Zusammenhalts. Als Teilnehmerin der Paralympics sprach sie sich für die Wichtigkeit der Gleichstellung (der Förderung) mit den olympischen Teilnehmer*innen aus. Der zweite Athlet, der zu Wort kam, war Ronald Rauhe, ehemaliger deutscher Kanute. Er hatte bereits mit 18 Jahren zum ersten Mal das silberne Lorbeerblatt verliehen bekommen und bekam es jetzt - 25 Jahre später – gegen Ende seiner sportlichen Laufbahn noch einmal. Ihm war es eine Herzensangelegenheit, dass sich die aktiven Sportler*innen auch für den Nachwuchs und dessen Förderung einsetzen und diesem ein Vorbild sein sollten.
Auch der Bundeskanzler besuchte die Veranstaltung und fokussierte, dass die neue Regierung wieder mehr Fokus auf die Sportförderung legen wolle. Dies sei der Grund, warum die Staatsministerin für Sport und Ehrenamt vom Innenministerium ins Bundeskanzleramt herübergeholt wurde. So habe er den direkten Einfluss zusammen mit der Ministerin hier mehr zu bewegen. Beide (Schenderlein und Merz) betonten, dass sie sich dafür einsetzen werden, die Olympischen Spiele nach Deutschland zu holen.
Der DAeC gratuliert an dieser Stelle noch einmal recht herzlich allen Geehrten zu ihren herausragenden Leistungen.