Der Gesamtsieg in der Clubklasse ging an Hauke Schmoranzer (Flugzeug LS4). In der Standardklasse sicherte sich Jan Schulz (LS 8) den ersten Platz. Die Landeswertung brachte außerdem zwei niedersächsische Meistertitel hervor. In der Clubklasse gewann ebenfalls Hauke Schmoranzer, in der Standardklasse wurde Meike Müller (LS 8), Niedersachsenmeisterin.
Insgesamt gingen 48 Teilnehmerinnen und Teilnehmer an den Start. 27 in der Clubklasse und 21 in der Standardklasse. Trotz des schwierigen Wetters konnten sich voraussichtlich neun Pilotinnen und Piloten aus der Clubklasse und acht aus der Standardklasse für die Deutschen Meisterschaften im kommenden Jahr qualifizieren. Die endgültige Anzahl hängt von den Ergebnissen der anderen Qualifikationsmeisterschaften ab.
Die Stimmung hätte darunter leiden können, doch das Gegenteil trat ein. Während die Flugzeuge am Boden blieben, füllten sich Hangar und Werkstatt mit Gesprächen und gemeinsamen Aktivitäten. Und als dann am 9. Juli endlich geflogen werden konnte, war die Freude umso größer.
Die Wetterentwicklung überraschte positiv, thermisch nutzbare Linien, vor allem über der Lüneburger Heide, sorgten für Spaß in der Luft und beachtliche Schnittgeschwindigkeiten. Zwei Tage später, am 11. Juli, folgte der zweite und letzte Wertungstag mit Strecken in Richtung Osten. Trotz einiger Außenlandungen an beiden Tagen zeigten sich die Pilotinnen und Piloten zufrieden. Die Aufgaben seien anspruchsvoll gewesen, aber fair. Genau das, was man sich von einer Qualifikationsmeisterschaft erhofft.
Doch nicht nur in der Luft wurde Leistung gezeigt – über 30 Helferinnen und Helfer waren das Rückgrat dieser Woche. Ob an der Winde, in der Startaufstellung, im Funk, im Wettbewerbsbüro, im Rückholteam, auf dem Bierwagen oder hinter dem Grill – an jedem einzelnen Tag haben sie mit großem Einsatz dafür gesorgt, dass der Wettbewerb überhaupt stattfinden konnte.
An einem der Regentage erhielten die Teilnehmer überraschenden Besuch aus der Luft. Ein Marine-Helikopter der Deutschen Bundeswehr landete auf dem Platz. Nach einer eindrucksvollen Showeinlage stand der Pilot den Teilnehmenden für Fragen zur Verfügung.
Ein besonderer Moment war der Abschlussabend. Mit Standing Ovations und einem großen Dankeschön wurde das gesamte Helferteam von der Teilnehmerschaft gefeiert.
