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Verordnung

zur Änderung luftrechtlicher Bestimmungen zur  Berücksichtigung der aerodynamisch gesteuerten Ultraleichthubschrauber

Stand: 28. Februar 2019

Es ist soweit, die Lufttüchtigkeitsforderungen für Ultraleichthubschrauber bis zu einer maximalen Abflugmasse bis 600 kg sind da! Veröffentlicht in den Nachrichten für Luftfahrer Nr. 2-460-19. Man ist gespannt, ob sich nun Hersteller oder Musterbetreuer finden, die Hubschrauber auf den Markt und zur Musterzulassung bringen.
Damit wären dann auch Ausbildung und Lehrerlehrgänge planbar.

Stand: 4. Oktober 2018

Das Europäische Parlament und der Rat haben im September 2018 den Mitgliedstaaten die Möglichkeit eröffnet, die Konstruktion, Produktion, Wartung und den Betrieb bestimmter Luftfahrzeugkategorien von den Bestimmungen der europäischen Verordnung auszunehmen. Die Bundesrepublik Deutschland hat der EU-Kommission und der EASA mitgeteilt, dass sie von dieser OPT-Out-Regelung für Ultraleichtflugzeuge, UL-Tragschrauber und Ultraleichthubschrauber Gebrauch machen werden. Die Mitteilung wurde durch das Bundesverkehrsministerium am 4. Oktober 2018 in den Nachrichten für Luftfahrer 1-1450-18 veröffentlicht. Für ein solches OPT-Out gilt es zur Umsetzung nationale Vorschriften zu ergänzen und zu ändern. Damit könnte die hemmende Abflugmassengrenze der Ultraleichthubschrauber von 450 kg auf 600 kg erhöht werden.

Stand: 20. Dezember 2016

Wir freuen uns, es ist vollbracht! Am 17.12.2016 sind die neuen Gesetzeserweiterungen rund um die Ultraleichthubschrauber in Kraft getreten. Vielen Dank an das Verkehrsministerium für den Einsatz in dieser Sache und das Vertrauen in unsere Arbeit. Die Ultraleichthubschrauber sind nun auch als Luftsportgerät in Deutschland angekommen und können von uns betreut werden. Für die Erteilung von endgültigen Verkehrszulassungen sind die Lufttüchtigkeitsforderungen vom Luftfahrt-Bundesamt bereits bekannt gegeben und werden noch ins Gesetz eingefügt.

Mit endgültigen Verkehrszulassungen können dann auch die Flugschulen ihr Angebot zur Ausbildung erweitern.

Stand: 28. November 2016

Am Freitagnachmittag, den 25.11.2016 hat der Bundesrat zugestimmt. Die Ultraleichthubschrauber werden als Luftsportgerät anerkannt und in die Beauftragung der Luftsportverbände übergeben. Die Verordnung muss nun noch im Bundesanzeiger veröffentlicht und auch die Bearbeitung der Lufttüchtigkeitsforderungen abgeschlossen werden.

Stand: 21. November 2016

Die Abstimmung zur Verordnung steht auf Tagesordnungspunkt Nr. 36 der Sitzung des Bundesrates am 25.11.2016.

Stand: 12. Oktober 2016

Die Drucksache 592/16 liegt als Neueingang im Bundesrat vor.

Es wird nunmehr gebeten die Zustimmung des Bundesrates aufgrund des Artikels 80 Absatz 2 des Grundgesetzes herbeizuführen.


Auf dem Weg zum Luftsportgerät

Stand: 29. Juli 2016

Die UL-Hubschrauber befinden sich im Gesetzgebungsverfahren. Das heißt, alle beteiligten Verbände, Vereine, Behörden, Ministerien etc. werden zu den möglichen Gesetzeserweiterungen angehört. Außerdem werden seit Februar die Lufttüchtigkeitsforderungen beim Luftfahrt-Bundesamt abgestimmt.

Ein aktueller Bericht mit dem kurzem Abriss der Erprobungsgeschichte ist im LuftSport-Magazin erschienen. Ausgabe August/September 2016, Seite 8.


UL-Heli Erprobungsbericht abgegeben

Stand: 29. September 2015

Heute wurde der Erprobungsbericht beim BMVI abgegeben.
Vielen Dank alljenen, die daran mitgearbeitet haben!

Vollständige Meldung


UL-Heli Erprobungsprogramm

Stand: 17.Juli 2015

Heute hat das LSG-B auch die Lärmmessungen in Magdeburg durchgeführt. Die Ergebnisse werden ausgewertet und dokumentiert. Vielen Dank für die freundliche Unterstützung durch den Flugplatz Magdeburg-City und besonderen Dank an denjenigen, der fürs Wetter verantwortlich war.

Im Weiteren finden simulierte Ausbildungsflüge nach einem erarbeiteten Ausbildungsprogramm statt.

Helisport "CH 77" D-MUFP im Erprobungsprogramm

 

Stand: 04. Mai 2015

Die ersten zwei Jahre Erprobung sind bereits vorbei. Im letzten Jahr konnten unterschiedliche Hubschraubermuster dazu gewonnen werden. Derzeit erfolgt die Erprobung im Flugbetrieb und Geräuchsmessungen werden vorbereitet. Beim DAeC sind UL-Hubschrauber vom Typ "CH 77", "Syton", "DragonFly" und "Ultrasport" mit D-M Kennung im Einsatz.

Ein Bericht ist im neuen LuftSport-Magazin Ausgabe Juni erschienen.


UL-Heli Erprobungsprogramm

Stand: 05. Mai 2014

Ultraleicht-Hubschrauber gibt es in der Bundesrepublik Deutschland noch nicht in der Kategorie "Luftsportgerät".

Nach einem gemeinsamen Vorstellungstermin stimmte das Bundesministerium für Verkehr am 18. April 2013 dem Antrag von DAeC und DULV zu, ein Erprobungsprogramm für Ultraleicht-Hubschrauber durchzuführen.

Das Luftsportgeräte-Büro des DAeC betreute zu dem Zeitpunkt bereits das Projekt der Firma edm aerotec GmbH aus Thüringen mit ihrem neu entwickelten Ultraleicht-Hubschrauber „Flip“ und konnte 2013 grünes Licht zur Erprobung geben.

In 2014 wurde der bekannte italienische "Dragon Fly" in das Programm aufgenommen, um die flugbetrieblichen Bestimmungen zu ermitteln. Es folgten Helisports "CH 77", "Syton", "Ultrasport" beim DAeC nachdem das deutsche Projekt beim anderen Verband weitergeführt wurde.

Die "Vorläufige Verkehrszulassung" zum Betrieb wurden erteilt und die Erprobungspiloten müssen nun alle ihre Flüge dokumentieren.

Ziel ist es, Lufttüchtigkeitsforderungen, Ausbildungs- und flugbetriebliche Bestimmungen zu entwickeln und mit dem DULV abzustimmen. Die Abstimmung mit dem DULV ist bereits im Gange.

Nach zwei Jahren soll das Projekt dem Ministerium gemeinsam vorgestellt werden. Ein Erfolg wäre, eine Empfehlung zur Einführung des UL-Hubschraubers als Luftsportgerät geben zu können. Dies konnte bereits bei den UL-Tragschraubern erfolgreich abgeschlossen werden.

Zu beachten sind natürlich die europäischen Vorgaben:

Die höchstzulässige Startmasse für Landhubschrauber - zweisitzig - ist durch den Anhang II der "EASA-Basic-Regulation" mit 450 kg, einsitzig - 300 kg festgelegt.

Wir werden auf dieser Seite weiterberichten ...

"Syton" D-MHLN
"DragonFly" D-MHOO