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Bewerber ohne fliegerische Vorbildung

Theorie-Ausbildung (gemäß § 42 (2), (3) LuftPersV )
LuftrechtFlugfunk
NavigationMeteorologie
Verhalten in besonderen Fällenmenschliches Leistungsvermögen
allgemeine Luftfahrzeugkenntnisse, Technik und pyrotechnische Einweisung

Pyrotechnik wird durch den Ausbildungsleiter der Flugschule geprüft, die Theorie-Prüfung durch den Prüfungsrat.

Praxis-Ausbildung (gemäß § 42 (2), (4) LuftPersV )
30 Flugstunden mit aerodynamisch gesteuerten Ultraleichtflugzeugen, davon mindestens fünf Flugstunden im Alleinflug
Starts und Landungen auf verschiedenen Flugplätzen
Außenlandeübungen mit Fluglehrer
mindestens zwei Überlandflüge mit Fluglehrer über jeweils eine Gesamtstrecke von mindestens 200 km mit Zwischenlandung
mindestens drei Allein-Überlandflüge über jeweils 50 km
theoretische und praktische Einweisung in besondere Flugzustände sowie in das Verhalten bei Notfällen

Die Praxis-Prüfung erfolgt durch den Prüfungsrat.

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Bewerber mit gültiger Lizenz als Flugzeugführer (SEP land) oder Segelflugzeugführer mit Klassenberechtigung für Reisemotorsegler

Ausbildung in einer dazu registrierten Ausbildungsstätte
Technik und pyrotechnische Einweisung
Verhalten in besonderen Fällen

Der Gesetzgeber schreibt keine Mindestflugstunden vor. In der Ausbildung sind die Mindestanforderungen (vgl. § 42 LuftPersV ) des Ausbildungshandbuches u.a. mit 3 Alleinflügen zu erfüllen. Um gemäß § 45 LuftPersV von der Lizenz Gebrauch machen zu können, muss zusätzlich ein einstündiger Übungsflug mit Fluglehrer ohne Unterbrechung absolviert worden sein!

Die Voraussetzungen zur Gültigkeit der Lizenz müssen erfüllt sein ( LuftPersV § 45 Abs. 2, mindestens 12 Stunden und 12 Landungen innerhalb der letzten 24 Monate)

Praxis-Prüfung durch Ausbildungsleiter

Die Passagierberechtigung wird mit Erteilung der Lizenz mit eingetragen.

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Bewerber mit gültiger Lizenz als Segelflugzeugführer oder Hubschrauberführer

Theorie-Ausbildung
Einweisung in den Fächern:Technik
Verhalten in besonderen Fällen
Pyrotechnik

Die Theorie-Prüfung (3 Fächer) erfolgt beim Ausbildungsleiter.

Praxis-Ausbildung:
20 Flugstunden aus den letzten 24 Monaten als verantwortlicher Führer von Segelflugzeugen oder Hubschraubern können angerechnet werden.

mindestens zwei 200 km Überlandflüge mit Zwischenlandung auf fremdem Platz mit Fluglehrer sowie mindestens 5 Alleinflugstunden sind durchzuführen.

Die Praxis-Prüfung Hubschrauberführer erfolgt durch den Prüfungsrat.
Die Praxis-Prüfung Segelflugzeugführer erfolgt durch den Ausbildungsleiter.

Bewerber mit gültiger Lizenz als Segelflugzeugführer prüft der Ausbildungsleiter.

Die Passagierberechtigung wird mit Erteilung der Lizenz eingetragen.

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Bewerber mit gültiger Lizenz als Führer von UL-Tragschraubern

Ausbildung in einer dazu registrierten Ausbildungsstätte:

  • Technik und pyrotechnische Einweisung
  • Verhalten in besonderen Fällen
  • Der Gesetzgeber schreibt keine Mindestflugstunden vor, jedoch müssen alle Ausbildungsabschnitte gemäß Ausbildungshandbuch durchgeführt und im DAeC-Ausbildungsnachweisheft nachgewiesen werden. In der Ausbildung sind die Mindestanforderungen (vgl. § 42 LuftPersV ) des Ausbildungshandbuches u.a. mit 3 Alleinflügen zu erfüllen.

Die Überlandflugausbildung kann auf einen Überlandflug mit mindestens 50 km und drei Landungen auf fremden Plätzen mit Fluglehrer reduziert werden.

Die Voraussetzungen zur Gültigkeit der Lizenz müssen erfüllt sein ( LuftPersV § 45 Abs. 2, mindestens 12 Stunden und 12 Landungen innerhalb der letzten 24 Monate)

Die Praxis-Prüfung erfolgt durch den Prüfungsrat.

Die Passagierberechtigung wird mit Erteilung der Linzenz mit eingetragen, wenn sie in der Lizenz für UL-Tragschrauber bereits vorhanden ist.

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Bewerber mit gültiger Lizenz für Trike oder fußstartfähige UL

Theorie
pyrotechnische Einweisung muss nachgewiesen werden

Ausbildung und Prüfung entfallen

Praxis-Ausbildung
5 Flugstunden als verantwortlicher Führer von schwerkraftgesteuerten Ultraleichtflugzeugen werden angerechnet
mindestens 25 Stunden müssen absolviert werden, davon mindestens 5 Alleinflugstunden
mindestens zwei 200 km Überlandflüge mit Zwischenlandung auf fremdem Platz mit Fluglehrer sind durchzuführen

Die Praxis-Prüfung erfolgt durch den Prüfungsrat.

Die Passagierberechtigung wird bei bestehender Passagierberechtigung für Trike mit Erteilung der Lizenz mit eingetragen.

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Bewerber mit gültiger Lizenz für Motorschirme oder Motorschirm-Trikes

Theorie-Ausbildung wenn MS-Lizenz vor 2012 erteilt
Einweisung in den Fächern:Technik
Verhalten in besonderen Fällen

Pyrotechnik

Die Theorie-Prüfung (3 Fächer) erfolgt beim Ausbildungsleiter.

Theorie-Ausbildung wenn MS-Lizenz nach 01.02.2012 erteilt
Ausbildung in den Fächern:Navigation
Luftrecht (nur Prüfung)
Technik
Verhalten in besonderen Fällen

Pyrotechnik

Die Theorie-Prüfung erfolgt beim Prüfungsrat.

Praxis-Ausbildung

Wie Bewerber ohne fliegerische Vorbildung. Praxis-Prüfung durch Prüfungsrat.

 

 

 

Bewerber mit gültiger unbeschränkter Lizenz für Hängegleiten oder Gleitsegeln

Theorie-Ausbildung
Wie Bewerber ohne fliegerische Vorbildung
Meteorologie und (bei Nachweis) Flugfunk kann entfallen
pyrotechnische Einweisung muss nachgewiesen werden
Praxis-Ausbildung
Wie Bewerber ohne fliegerische Vorbildung. Praxis-Prüfung durch Prüfungsrat

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Gültigkeit und Erneuerung der UL-Lizenz (gemäß § 45 LuftPersV)

Die Lizenz wird ab 2015 unbefristet erteilt.
Die Rechte einer Lizenz mit der eingetragenen Luftsportgeräteart dürfen nur ausgeübt werden, wenn der Inhaber die Erfüllung der nachfolgenden Voraussetzungen und ein gültiges Tauglichkeitszeugnis (mind. LAPL ) hat:

  1. mindestens 12 Flugstunden auf aerodynamisch gesteuerten Ultraleichtflugzeugen, Reisemotorseglern oder einmotorigen Landflugzeugen mit Kolbentriebwerk innerhalb der letzten 24 Monate,
  2. darin müssen mindestens 12 Starts und 12 Landungen enthalten sein; sowie ein Übungsflug von mindestens einer Stunde Flugzeit in Begleitung eines Fluglehrers auf aerodynamisch gesteuerten Ultraleichtflugzeugen.
  3. Diese Voraussetzungen können durch eine Befähigungsüberprüfung mit einem dazu anerkannten Prüfer auf einem aerodynamisch gesteuerten Ultraleichtflugzeug, einem Reisemotorsegler oder einem einmotorigen Landflugzeug mit Kolbentriebwerk ersetzt werden.

    Die Nachweise sind im Flugbuch zu führen und durch Unterschrift des Fluglehrers oder Prüfers zu bestätigen.

Für Inhaber einer Lizenz für aerodynamisch gesteuerte UL bis 120 kg Leermasse gelten dieselben Anforderungen; allerdings entfällt hier der Übungsflug mit Fluglehrer.

Eine abgelaufene Lizenz kann erneuert werden, wenn die vorher genannten Bedingungen erfüllt sind.

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Einsitzige Luftsportgeräte mit einer höchstzulässigen Leermasse von 120 kg einschließlich Gurtzeug und Rettungsgerät

Theorie-Ausbildung und -Prüfung

Wie Bewerber ohne fliegerische Vorbildung

Erleichterungen für Inhaber anderer Lizenzen wie bei Dreiachsern > 120 kg Leermasse

 

Praxis-Ausbildung (gemäß § 42 (2), (6) LuftPersV )

Eine praktische Flugausbildung auf doppelsitzigen aerodynamisch gesteuerten Ultraleichtflugzeugen entsprechend den Vorgaben des DAeC-Ausbildungsnachweisheftes für aerodynamisch gesteuerte UL >120 kg Leermasse.

Die ersten Alleinflüge erfolgen in der Regel aus Sicherheitsgründen auf dem gewohnten, in der Schulung verwendeten doppelsitzigen aerodynamisch gesteuerten UL.

Mindestens 30 Starts und Landungen im Alleinflug auf leichten Dreiachsern < 120 kg Leermasse.

Starts und Landungen auf verschiedenen Flugplätzen
Außenlandeübungen mit Fluglehrer
mindestens eine Überlandflugeinweisung mit Fluglehrer über eine Gesamtstrecke von mindestens 100 km mit Zwischenlandung auf einem anderen Flugplatz
mindestens zwei Allein-Überlandflüge von jeweils 50 km Strecke oder einer Stunde Dauer mit Landung auf einem anderen Flugplatz
theoretische und praktische Einweisung in besondere Flugzustände sowie in das Verhalten bei Notfällen

 

Inhaber der UL-Dreiachs-Lizenz
weisen die Voraussetzungen zur Ausübung der Rechte dieser Erlaubnis (gemäß § 45 LuftPersV ) nach

 

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Lehrberechtigung (gemäß LuftPersV § 95a)

Fachliche Voraussetzungen für den Erwerb der Lehrberechtigung
die unbeschränkte Lizenz für aerodynamisch gesteuerte Ultraleichtflugzeuge
150 Flugstunden als verantwortlicher Führer von aerodynamisch gesteuerten Ultraleichtflugzeugen, Segelflugzeugen, Motorseglern oder Flugzeugen
eine bestandene Auswahlprüfung
die erfolgreiche Teilnahme an einem vom Beauftragten durchgeführten oder anerkannten Ausbildungslehrgang von mindestens 10 Tagen Dauer
eine an den Ausbildungslehrgang anschließende Ausbildungstätigkeit

Inhalt und Umfang des Ausbildungslehrgangs und der Assistentenzeit legt der Beauftragte im Ausbildungshandbuch fest.

Erleichterungen

Bewerber mit einer gültigen Lehrberechtigung für PPL (Segelflugzeugführer, Motorseglerführer oder Flugzeugführer) benötigen nur einen 3-Tages-Lehrgang.

Bewerber mit einer gültigen Lehrberechtigung für Tragschrauber müssen 150 Flugstunden als PIC auf aerodynamisch gesteuerten Luftfahrzeugen oder Tragschraubern, davon mindestens 70 Flugstunden als PIC auf aerodynamisch gesteuerten Flächenflugzeugen nachweisen, darunter mindestens 25 Flugstunden als PIC auf UL.

Die Auswahlprüfung wird auf die Praxis beschränkt, die anschließende Assistentenzeit erlassen.


Gültigkeit (gemäß LuftPersV §96)

Die Lehrberechtigung wird mit einer Gültigkeit von 3 Jahren durch Eintragung im Luftfahrerschein erteilt.
Die Berechtigung wird um weitere drei Jahre verlängert, wenn der Bewerber innerhalb der letzten drei Jahre zumindest zwei der nachstehenden Voraussetzungen erfüllt:

  1. 60 Starts und Landungen oder 10 Flugstunden als Lehrer oder Prüfer
  2. Teilnahme an einem vom Beauftragten durchgeführten bzw. anerkannten Fortbildungslehrgang im Verlängerungszeitraum
  3. erfolgreiche Ablegung einer Befähigungsprüfung im letzten Jahr vor der Verlängerung

Hinweis: Wenn Sie die Verlängerung der Lehrberechtigung beantragen, kann es sinnvoll sein, auch die Lizenz mit zu verlängern, wenn diese nur noch wenige Wochen oder Monate gültig ist. Auch mit gültiger Lehrberechtigung darf nicht geflogen werden, wenn die Lizenz abgelaufen ist.

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Passagierberechtigung (gemäß LuftPersV § 84a)

Luftsportgeräteführer bedürfen für Flüge mit Passagieren der Passagierberechtigung.
Fachliche Voraussetzung für den Erwerb der Berechtigung ist der Nachweis von fünf Überlandflügen, davon mind. zwei Überlandflüge über mind. 200 km mit Zwischenlandung in Begleitung eines Fluglehrers, alle nach Erwerb der Lizenz. Die Prüfung kann zusammen mit dem letzten 200 km Flug abgelegt werden, abnahmeberechtigt ist der mitfliegende UL-Fluglehrer, der dies auf dem Antrag bescheinigen muss.

Es ist zudem nach LuftPersV § 45a zu beachten: Luftsportgeräteführer dürfen ein Luftfahrzeug, in dem sich Fluggäste befinden, als verantwortlicher Luftfahrzeugführer nur führen, wenn innerhalb der letzten 90 Tage mindestens drei Starts und drei Landungen mit der gleichen Art des Luftsportgerätes ausgeführt wurden.

Hinweis

Für Inhaber einer gültigen Lizenz für Privatflugzeugführer, Hubschrauberführer oder Segelflugzeugführer wird die Passagierberechtigung zusammen mit Erteilung der Lizenz erteilt.

Bei bestehender Passagierberechtigung für andere motorgetriebene Luftsportgeräte wird die Passagierberechtigung für Dreiachser ohne weitere Nachweise eingetragen.

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Schleppberechtigung (gemäß LuftPersV § 84)

Luftsportgeräteführer bedürfen zum Schleppen anderer Luftfahrzeuge oder anderer Gegenstände einer Berechtigung.

Die allgemeinen fachlichen Voraussetzungen für den Erwerb der Schleppberechtigung sind:

Eine praktische Tätigkeit als verantwortlicher Führer von aerodynamisch gesteuerten UL von mindestens 30 Flugstunden nach Erwerb der Lizenz; in der Flugzeit müssen fünf Flugstunden auf dem UL-Muster, auf dem die Berechtigung erworben werden soll, enthalten sein.

Zusätzlich für den Segelflugzeugschlepp:

Die Durchführung von fünf Flügen mit Segelflugzeugen im Schlepp ohne Beanstandung unter Anleitung und Aufsicht eines UL-Fluglehrers mit der entsprechenden Schleppberechtigung innerhalb der letzten sechs Monate vor Stellung des Antrages auf Erteilung der Schleppberechtigung.

Die Teilnahme an fünf Schleppstarts im Segelflugzeug, sofern er die betreffende Lizenz nicht selbst besitzt.

Zusätzlich für den Bannerschlepp:

Die Durchführung von fünf Flügen mit Rollenbannern im Schlepp ohne Beanstandung unter Anleitung und Aufsicht eines UL-Fluglehrers mit der entsprechenden Schleppberechtigung innerhalb der letzten sechs Monate vor Stellung des Antrages auf Erteilung der Schleppberechtigung.

Diese Berechtigung wird grundsätzlich ohne Fangschlepp erteilt.

Zusätzlich für den Hängegleiterschlepp:

Die Durchführung von 20 Flügen mit Hängegleitern im Schlepp ohne Beanstandung unter Anleitung und Aufsicht eines UL-Fluglehrers mit der entsprechenden Schleppberechtigung innerhalb der letzten sechs Monate vor Stellung des Antrages auf Erteilung der Schleppberechtigung.

Die Teilnahme an fünf Schleppstarts am Hängegleiter, sofern er die betreffende Lizenz nicht selbst besitzt.

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