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Dachverband der deutschen Luftsportverbände Mitglied der Fédération Aéronautique Internationale und des Deutschen Olympischen Sportbundes

 

 

 

 

Bundeskommission Ultraleichtflug im DAeC

Wer darf wo fliegen?

Seit die unbemannte Luftfahrt dank rasanter technischer Entwicklungen ihren Siegeszug angetreten hat, kämpfen Luftsportler gemeinsam mit anderen Luftraumnutzern um den Erhalt ihrer Rechte und Sicherheit beim Flugbetrieb. „Sehen und gesehen werden, funktioniert nur mit Piloten“, sagt DAeC-Präsident Stefan Klett. „Wer sich aber den Entwicklungen verschließt, wird verlieren“. Luftraumfragen waren deshalb ein Thema bei seinem Treffen mit Michael Graven, Vorsitzender des Lenkungsausschusses des Verbands Unbemannter Luftfahrt (VUL),

Michael Graven (re.) im Gespräch mit DAeC-Präsident Stefan Klett.

Eine zentrale Aufgabe des VUL ist es, sich für Regelungen für den sicheren Flugbetrieb einzusetzen. Der VUL ist eine Initiative des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI) und des Bundesverbands der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie.

Stefan Klett nutze die Gelegenheit, die Notwendigkeiten und Möglichkeiten der Luftsportler zu verdeutlichen. „Wir brauchen sichere Systeme, die Kollisionen verhindern und für unsere Flugzeuge und Luftsportgeräte passen und bezahlbar sind. Konkurrenz vor allem um den unteren Luftraum durch die unbemannte Luftfahrt ist heute schon spürbar. Der Luftsport braucht für seine Zukunftssicherung eine starke Interessenvertretung.“ Michael Graven und Stefan Klett vereinbarten, sich weiterhin regelmäßig auszutauschen.

„Wer heute meint, von neuen Luftraumregelungen nicht betroffen zu sein, wird morgen merken, dass er sich geirrt hat“, mahnt auch Habbo Bruno, Vorsitzender des DAeC-Bundesausschuss Unterer Luftraum. „Auch wenn zunächst nur eine bestimmte Gruppe Luftsportler betroffen scheint, können wir sicher davon ausgehen, dass Veränderungen immer Auswirkungen auf alle haben. Wir müssen aufpassen, dass die ohnehin vergleichsweise kleine Gruppe der Luftsport sich nicht spaltet oder sogar gegeneinander agiert.“