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Dachverband der deutschen Luftsportverbände Mitglied der Fédération Aéronautique Internationale und des Deutschen Olympischen Sportbundes

 

 

 

 

Bundeskommission Ultraleichtflug im DAeC

Fünfter Platz für das deutsche Team bei der Präszisionsflug-WM

Bei der 25th FAI World Precision Flying Championship in Albi, Frankreich, gelang Thomas Kirchner in dem 50-köpfigen Teilnehmerfeld mit Platz 26 das aus deutscher Sicht beste Gesamtergebnis.

Mit dabei in Frankreich waren (v.l.n.r.) Marcus Cielsielski, Arnold Grubek, Robert Deppe, Thomas Kirchner und Team Managerin Astrid Cielsielski. Foto: Tom Illgner

Sein Teamkollege Marcus Cielsielski landete auf Platz 32, vor Arnold Grubek auf Platz 34 und Robert Deppe auf einem für ihn selbst leider enttäuschenden 43. Platz. Doch eigentlich kann das deutsche Team durchaus zufrieden sein: „Zwar haben wir mehr erwartet, doch angesichts der Tatsache, dass wir ohne Training angereist sind, weil in Deutschland seit einigen Jahren keine Präzisions-Wettbewerbe mehr veranstaltet werden, ist das Ergebnis akzeptabel“, erläutert Arnold Grubek. Der Vorsitzende der Bundeskommission Motorflug kann sich außerdem über einen besonderen Erfolg in der Landewertung freuen: Hier erreichte er – punktgleich mit einem schwedischen Piloten – den vierten Platz. Damit verpasste er eine Medaille nur knapp, weil bei gleicher Punktezahl die dritte von vier Landungen den Ausschlag gibt, bei der er leider schlechter abschnitt als der Schwede.

In der Mannschaftswertung siegten die traditionell starken Polen, gefolgt vom französischen Team und den Tschechen auf Platz drei. Das deutsche Team landete hinter Schweden auf dem fünften Platz. Auch mit dieser Platzierung können die Piloten zufrieden sein, wie Arnold Grubek findet: „Die ersten 20 Plätze sind grundsätzlich den ehemaligen Ostblockstaaten und Frankreich vorbehalten. Das französische Team wird seit einigen Jahren vom Sportministerium finanziell massiv gefördert und erhält ein straff organisiertes Training, welches für die Teilnehmer kostenfrei ist. Gleiches gilt auch für die Ostblockstaaten. Wir deutschen Piloten haben bis auf das Nenngeld alle Kosten selbst zu tragen.“

Bundeskommission Motorflug im DAeC