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< EGC in Lasham: Deutsche ganz vorne
28.08.2017 Allgemein, Segel- & Motorsegelflug, Presse

Segelflug: Dreimal Titel bei EM

Die deutschen Segelflieger haben wieder bewiesen, dass sie konstant Topleistung bringen können: Bei den Segelflug-Europameisterschaften in der 15- und 18-Meter-Klasse und der Offenen Klasse im englischen Lasham holten Michael Sommer, Freddy Hein und das Team den Titel.

Die deutschen Piloten (von links nach rechts): Michael Streit, Holger Karow, Michael Sommer, Trainer Holger Back (unten), Uli Schwenk, Freddy Hein und Sebastian Huhmann.

Der Erfolgspilot Sommer war auf Sieg abonniert: Fast den gesamten Wettbewerb über hielt er Platz eins in der Offenen Klasse – lediglich am ersten und dritten Wertungstag der European Gliding Championships (EGC) schloss er auf Platz zwei ab. Am Ende führte er mit 241 Punkten Abstand zum Briten Peter Harvey das Feld an und sicherte sich damit den Titel. Das letzte Mal Europameister war Sommer im Jahr 2013 geworden.

Teamkollege Holger Karow landete an jedem Wertungstag im ersten Drittel des 18 Teilnehmer starken Feldes der Offenen Klasse. Schließlich konnte er sich bis auf den zweiten Platz vorarbeiten, schaffte es aber nicht, diesen zu halten, und schloss auf Rang vier ab.

In der 15-Meter-Klasse beeindruckte Freddy Hein mit konstanter Leistung: Bei insgesamt neun gewerteten Flügen landete er nicht einmal außerhalb des Podests. Den dritten Platz belegte er nur ein einziges Mal. Mit dem letzten Flug gelang es ihm, den Briten Tim Scott auf Platz zwei zu verdrängen und sich den Titel zu sichern.

Teamkollege Schwenk blieb ebenfalls während des gesamten Wettbewerbs auf dem Podest: Über die ersten vier Wertungstage führte er das Teilnehmerfeld der 15-Meter-Klasse an und hielt sich danach auf Platz zwei – bis er am vorletzten Wertungstag auf den dritten Platz abrutschte. Im Finale musste er diesen an den Briten Gary Stingemore abgeben.

Michael Streit und Sebastian Huhmann gingen in der 18-Meter-Klasse an den Start. Streit schloss auf Platz elf von 25 ab, Huhmann auf Platz zwölf.

Das Flugwetter war während der EM nicht immer ideal: „Wir hatten hier sehr viele Flugtage mit zum Teil anspruchsvollen ‚englischen‘ Bedingungen, aber erstaunlicherweise auch Traumwetter mit großen Strecken und sehr guten Schnittgeschwindigkeiten“, heißt es dazu im EM-Blog.

In der Mannschaftswertung landete Deutschland auf dem ersten Platz - vor dem Vereinigten Königreich und den Niederlanden.