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Dachverband der deutschen Luftsportverbände Mitglied der Fédération Aéronautique Internationale und des Deutschen Olympischen Sportbundes

 

 

 

 

Bundeskommission Motorflug im DAeC

Gespräch mit dem BMU - Konstruktive Zusammenarbeit vereinbart

Am 14. Januar fand auf Initiative des DAeC-Präsidenten Stefan Klett ein Spitzengespräch des DAeC mit der Staatssekretärin Rita Schwarzelühr-Sutter aus dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) statt. Das Thema war, wie die Interessen des Luftsports und die des Naturschutzes in Einklang gebracht werden können, vor allem wie Naturschutzbelange im Luftverkehrsrecht und in der Luftverkehrsverwaltung Niederschlag finden.

Im Gespräch mit der Staatssekretärin Rita Schwarzelühr-Sutter (oben Mitte).

„Effektiver Naturschutz und aktiver Luftsport sind keinesfalls Gegensätze“, betonte Stefan Klett. Entscheidend sei, geeignete Maßnahmen zu finden, die beiden Seiten gerecht wird. Staatssekretärin Rita Schwarzelühr-Sutter zeigte sich offen für enge Kooperationen. Im Gespräch dabei waren Ruth Odenbruch (Gebietsschutz, Schwerpunkt Natura2000-Gebiete), Stefanie Pfahl (Naturschutz und nachhaltige Sportausübung) und Katharina Gansera sowie der Bundestagsabgeordnete Michael Thews. Von Seiten des Luftsports unterstützen Rechtsspezialist Christian Walther, Bundeskommission Modellflug, Alexander Krone, Naturschutzreferent des Luftsportverbandes Bayern und DAeC-Luftraumreferent Mike Morr.

Ein Ziel ist des DAeC ist es, statt der problematischen Parallelität von Naturschutzrecht und Luftverkehrsrecht ein Verfahren einzuführen, nach welchem in standardisierter Weise festgestellte Naturschutzbelange von der jeweils zuständigen Naturschutzbehörde an die jeweils zuständige Luftverkehrsbehörde transportiert werden. Der Behörde sollen dann praktikable Vorschläge unterbreitet werden.

Dieser konstruktive Vorschlag wurde von der Staatssekretärin sehr begrüßt. Auf Arbeitsebene sollen nun weitere Gespräche geführt werden, die zu einvernehmlichen Lösungen führen. Dazu Stefan Klett: „Es kann nicht angehen, dass wir erfahren müssen, dass Untere Landschaftsbehörden und Kreisverwaltungen Luftraumbeschränkungen verfügen. Der Luftsport hat in den letzten Jahrzehnten bewiesen, dass er nachhaltig Naturschutz betreibt und da - wo nötig - maximal gesprächsbereit ist."