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Dachverband der deutschen Luftsportverbände Mitglied der Fédération Aéronautique Internationale und des Deutschen Olympischen Sportbundes

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bundeskommission Modellflug im DAeC 
1. Klasse weltweit

F3Speed ist Geschwindigkeit pur! In dieser DM Klasse des DAeC, quasi die Formel 1 des Modellfluges, geht es um die maximal erreichbare Geschwindigkeit unter Einhaltung des Reglements. Klingt einfach? Ist es nur bedingt.

Flugaufgabe


Gemessen wird die Fluggeschwindigkeit mit einer computergesteuerten Messanlage und zwei Kameras. Die Strecke beträgt genau 200m, welche durch Pylonen markiert wird. Eine volle 100% Wertung erhält man, wenn in einem Wertungslauf die Strecke von Links und Rechts gültig durchflogen wurde. Der Mittelwert wird gespeichert, bei nur einer gültigen Seite ist die Wertung Null. Durch dieses Verfahren wird eventueller Rückenwind eliminiert. Keine Fakes möglich, alles "echte" Geschwindigkeiten. Der Aufbau der Messstrecke sieht ungefähr wie folgt aus:

 

Die Technik


F3Speed ist eine Entwicklerklasse, hier sind noch echte Modellbauer und Konstrukteure unterwegs. "Einheitsmaterial" ist weitgehend unbekannt, es herrscht eine wohltuende Vielfalt an Modellen, Antrieben und Konzepten. Dies beginnt bei den unterschiedlich großen Modellen / Hubschraubern, geht über speziell angepasste (und getunte) Motoren, Eigenbau Speed Propeller für jeden Einsatzzweck, bis zur richtigen Auswahl an Lipo Akkus und Flugsprit. Je nach F3Speed Unterklasse unterscheiden sich die Anforderungen. Es gibt Hubschrauber und Flächenmodelle (Holz oder Voll GfK/CfK).

Mit der neuen experimentellen u250g -Klasse hat man eine Möglichkeit , mit Serienmaterial relativ kostengünstig einzusteigen.

 

Der Pilot


Ist nicht unwesentlich bei F3 Speed! Wenn man sich obiges Bild der Messanlage vor Augen führt ist der Flugsektor 200m lang, aber nur 20m breit. Diese Strecke muss bei maximaler Geschwindigkeit gerade, in der richtigen Höhe und mit möglichst wenig Korrekturen durchflogen werden. Einmal kurz mit einem Ruder die Lage korrigiert und das Modell bremst merklich ab.

 

Fazit


F3 Speed ist komplexer, als man annehmen könnte. Es müssen auf ganzer Linie optimale Bedingungen geschaffen werden, um richtig schnell zu Fliegen. Dazu zählen z.B. folgende Punkte:

    Welches Leistungsgewicht möchte man mit welchem Antriebskonzept anstreben?
    Auswahl geeigneter Modelle und Motoren für das Setup
    Auswahl eines passenden Propellers (Klapp- bzw. Starr Propeller) für das Antriebskonzept und Abstimmung auf den Motor
    Ausbildung von Pilotenfähigkeiten, um die Leistung auch in Speed umzusetzen
    Sammeln von Erfahrungen bei verschiedenen äußeren Bedingungen

Klingt immer noch einfach?

Willkommen bei F3 Speed! Wir sehen uns dann ja bei der nächsten Veranstaltung an der Flightline.

Let the Air burn...