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Dachverband der deutschen Luftsportverbände Mitglied der Fédération Aéronautique Internationale und des Deutschen Olympischen Sportbundes

Welche Luftfahrtversicherungen gibt es?

Luftfahrt- Halterhaftpflichtversicherung zur Absicherung von Schäden gegenüber Dritten und an Sachen, die sich außerhalb des versicherten Luftfahrzeugs befinden.

Luftfahrt- Haftpflichtversicherung (CSL- Deckung). Diese schließt neben der Halterhaft-pflichtversicherung Schäden an beförderten Personen (nicht Besatzungsmitgliedern) und Sachen ein. Dieser zweite Baustein, die Luftfrachtführerhaftpflichtversicherung, ist allgemein auch unter dem Begriff "Passagierhaftpflichtversicherung" bekannt.

Luftfahrt- Kaskoversicherung zur Absicherung des eigenen Luftfahrzeugs durch Beschädigung von außen einwirkender Ereignisse bis zur Versicherungssumme und abzüglich vereinbarter Selbstbeteiligung.

Sitzplatzunfallversicherung Eine Unfallversicherung, die an den jeweiligen Sitzplatz, bzw. Sitzplatzgruppe des Luftfahrzeugs gebunden ist. In der Regel leistet diese bedingungsgemäß bei unfallbedingten dauerhaften Körperschäden und im Todesfall bis zur vereinbarten Versicherungssumme.

Individuelle Luftfahrtunfallversicherung Personengebundene Unfallversicherung die je nach vertraglicher Vereinbarung bei unfallbedingter Invalidität, Todesfall oder mit weiteren Zusatzleistungen eintritt. Da das "aktive Flugrisiko" in den privaten Unfallversicherungen meistens ausgeschlossen ist, bietet sich diese Absicherung als Alternative an.

Individuelle Berufsunfähigkeits- und Risikolebensversicherungen für Privatpiloten und Luftsportler Auch hier ist häufig die Leistung durch mit dem aktiven Luftsport verbundene Schäden ausgeschlossen, so dass diese Ergänzung überlegenswert ist. Wie bei allen individuellen Absicherungen sollten die bestehenden Verträge mit dem jeweiligen Versicherer geprüft und ein/e Fachmann/frau zu Rate gezogen werden.

Luftfahrthaftpflichtversicherungen für Prüfer, Fluglehrer, Vereine und Haltern von Fluggeländen zur Absicherung des bedingungsgemäßen Haftungsrisikos aus der Tätigkeit für Personen-, Sach- und Vermögensschäden. Auch hier ist aufgrund der Komplexität der Kontakt zu einem/er Fachmann/frau sinnvoll.

Bei allen Luftfahrtversicherungen ist es wichtig, dem Versicherer neben allen relevanten Angaben zu den Piloten und zum Luftfahrzeug den genauen Zweck des Einsatzes desselben zu nennen, da dieser in den Versicherungsvertrag einfließt. Eine Nutzung außerhalb des vereinbarten Zwecks könnte sonst im Schadenfall unter Umständen zum Leistungsausschluss führen.

Die vorstehend genannten Erläuterungen sollen nur als Hinweis auf den wesentlichsten Inhalt und Zweck der genannten Versicherungen dienen. Grundlage bilden die jeweiligen Versicherungsbedingungen und gesetzlichen Vorschriften. Durch den DAeC erfolgt keine Vermittlung oder Beratung.

Für Mitglieder des Deutschen Aeroclubs e.V. exklusiv vereinbarte Serviceleistungen können Sie im Gespräch mit uns erfahren.