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Dachverband der deutschen Luftsportverbände Mitglied der Fédération Aéronautique Internationale und des Deutschen Olympischen Sportbundes

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Neues zur LAPL(A): Kommata können entscheidend sein!

Am 21. Dezember 2019 ist die VO(EU) 1178/2011 zuletzt geändert worden. In die deutsche Übersetzung der Änderungsverordnung VO(EU) 2019/1747 hat sich allerdings ein Fehler eingeschlichen, der auch in die Grundverordnung übernommen wurde. Außerdem sei an dieser Stelle noch auf eine Erleichterung für Inhaber der LAPL(A) hingewiesen.

 

Betroffen ist die FCL.140 A, welche die Anforderungen an die aktuelle Flugerfahrung formuliert. Inhaber der LAPL(A) dürfen laut Durchführungsverordnung 1178/2011 der EU Kommission nur dann fliegen, wenn sie in den letzten zwei Jahren mindestens 12 Flugstunden als Pilot in Command (PIC), mit Fluglehrer oder allein unter Aufsicht eines Lehrberechtigten absolviert hatten, 12 Starts und Landungen inklusive.

 Bisher hatten die Piloten eine Auffrischungsschulung von mindestens einer Stunde reiner Flugzeit mit einem Lehrberechtigten zusätzlich zu absolvieren. Diese Auffrischungsschulung darf seit VO(EU) 2019/1747 den angeordneten 12 Flugstunden enthalten sein. (Siehe Anpassung der Durchführungsverordnung, Punkt M11)
So ist es jedenfalls gemeint … Doch Achtung, in die deutsche Übersetzung hat sich dieser kleine Fehler eingeschlichen, da heißt es fälschlicherweise: „[…]Sie haben mindestens 12 Flugstunden als PIC mit Fluglehrer oder allein unter Aufsicht eines Lehrberechtigten absolviert[…]“ Richtig muss es natürlich heißen: „[…]Sie haben mindestens 12 Flugstunden als PIC, mit Fluglehrer oder allein unter Aufsicht eines Lehrberechtigten absolviert[…]“. Was so ein kleines Komma doch ausmacht.

Ein Hinweis ist bereits an die zuständigen Behörden ergangen.