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Dachverband der deutschen Luftsportverbände Mitglied der Fédération Aéronautique Internationale und des Deutschen Olympischen Sportbundes

Schweizer holen den Pokal

Nach mehr als dreieinhalb Tagen in der Luft stand der diesjährige Sieger des Gordon-Bennett-Rennens fest: Das Schweizer Team 1 mit Laurent Sciboz und Nicolas Tieche landete mit seinem Gasballon 1774,76 Kilometer von Montbéliard (Frankreich) entfernt. Dort waren am 13. September die 20 Teams der FAI-Weltmeisterschaft der Gasballone in der Distanz Strecke gestartet. Die Aufgabe: Wer am weitesten kommt, hat gewonnen. Dabei zählt die Luftlinie, die tatsächlich gefahrene Strecke spielt ebenso wenig eine Rolle wie die Zeit.

Start des Gordon-Bennett-Rennens in den Abendstunden des 13. September. Foto: W. Eimers

Der Kampf um die Podestplätze ging noch weiter. Sechs Teams waren noch in der Luft, sie hatten aber keine Chance, die Gewinner noch zu erreichen. Das zweite Schweizerteam landete einige Stunden später mit 1749,57 Kilometer Entfernung und damit auf Platz zwei. In der Schlussphase kämpfte sich Germany 2 mit Matthias Zenge und Benjamin Eimers noch auf den dritten Platz. Germany 1 mit Andreas Zumrode und Axel Hunnekuhl kam mit zwei Kilometer weniger Entfernung auf Platz fünf. (vorläufige Endergebnisse)

Bemerkenswert sind noch zwei Rekordleistungen der deutschen Teams. Drei Piloten aus einer Familie starteten bei dem Rennen: Vater Wilhelm Eimers und seine Söhne Sebastian und Benjamin. Germany 3 mit Wilhelm und Sebastian kamen nicht sehr weit: Nach fast 40 Stunden in der Luft waren sie nur 100 m entfernt zurück am Startort und landeten dann wenige Kilometer entfernt. Beides erstmalig in der 100jährigen Geschichte des Gordon-Bennett-Rennens.

Informationen und Karten auf www.gordonbennettmontbeliard2019.com