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Dachverband der deutschen Luftsportverbände Mitglied der Fédération Aéronautique Internationale und des Deutschen Olympischen Sportbundes

Modellflieger spenden für die Opfer der Flutkatastrophe

Die Organisatoren des Eifel-Weltcup-Wettbewerbs in den Freiflugklassen standen vor einer schwierigen Entscheidung. Das Gelände in der Nähe von Zülpich in der Eifel war zwar vom Hochwasser nicht betroffen, doch einige Gemeinden in der Umgebung waren stark beschädigt.

Übergabe des Schecks über 3500 Euro an den Ortsvorsteher von Schwerfen, Michael Sita, (2.v.l.), umgeben von den Organisatoren Burkhard Müller, Bernd Hönig und Michael Seifert (v.l.).

In Gesprächen vor Ort wurden die IG Eifelpokal ermuntert, die internationale Veranstaltung durchzuführen. Nicht zuletzt der Gastronomie in der Umgebung könne damit geholfen werden. Dabei wollten es die Freiflieger jedoch nicht belassen. Mathias Seren entwarf ein T-Shirt, das bei den Teilnehmern viel Anklang fand. Der Erlös aus dem T-Shirt-Verkauf, weitere Spenden von Freifliegern und eine Aufstockung aus dem Vereinsvermögen brachte 3 500 Euro zusammen. Diese beträchtliche Summe wurde an die Opfer der Flutkatastrophe in den Nachbarorten Schwerfen und Lövenich übergeben.

Der Wettbewerb selber litt etwas unten den Witterungsbedingungen. In den Regenpausen konnten jedoch jeweils fünf Durchgänge geflogen werden. In der Seglerklasse siegte Maxim Donner (GER), bei den Gummimotormodellen Michael Seifert (GER), bei den Verbrennern F1C Gauthier Briere (FRA) und bei den Elektroflugmodellen Daniela Seren (GER).