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Dachverband der deutschen Luftsportverbände Mitglied der Fédération Aéronautique Internationale und des Deutschen Olympischen Sportbundes

Kurzbericht von der Hangflug-Weltmeisterschaft in der Slowakei

Einen dreifachen Erfolg feierten die deutschen F1E-Hangflieger bei der FAI-Weltmeisterschaft in der Slowakei vom 25.-28. August: Florian Winker (BW) wurde Vizeweltmeister, sein Vater Alexander kam auf den dritten Platz. Die Junioren Nils Finke (BW), Oliver Pohl (BY) und Christian Neumann (HE) errangen in der Teamwertung die Bronzemedaille.

Die Sieger bei der F1E-Weltmeisterschaft in der Slowakei: Alexander Winker (3.). Stanislaw Kubit (1.), Florian Winker (2.)

Der spätere Vizeweltmeister Florian Winker startet sein Modell im letzten Durchgang bei der F1E-Weltmeisterschaft

36 Senioren aus 13 Nationen und 23 Junioren aus 8 Ländern waren in Martin am Start. Im magnetgesteuerten Hangflug gilt es, in fünf Durchgängen eine möglichst lange Flugzeit zu erreichen. Kurs und Fluggeschwindigkeit müssen vor dem Start so eingestellt werden, dass das Modell im Hangaufwind bleibt. Während des Flugs können die Modelle nicht mehr beeinflusst werden.

Die Junioren hatten mit umlaufenden Winden, Regen und Gewitter zu kämpfen. Sieben Piloten kamen ins erste Stechen, Nils Finke belegte den siebten Platz, Junioren-Weltmeister wurde Dawid Karpowicz (POL) nach zwei Stechen. Das beste Team kam aus der Slowakei. Oliver Pohl belegte den 12., Christian Neumann den 13. Rang.

Bei den Senioren erreichten 10 Piloten das Stechen, Weltmeister wurde der Altmeister Stanislaw Kubit (POL), die Teamwertung ging auch an Polen. Werner Ackermann (HE) wurde 31., das deutsche Team kam auf den sechsten Platz. Teamchef war Wolfgang Gerlach (BW).

Die Ergebnislisten gibt es unter www.rcmodelklub.sk/wch-f1e-2019, der Blog kann unter www.thermiksense.de/2019-f1e-wm-slowakei nachverfolgt werden.

Text: Bernhard Schwendemann
Fotos: Wolfgang Gerlach