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Dachverband der deutschen Luftsportverbände Mitglied der Fédération Aéronautique Internationale und des Deutschen Olympischen Sportbundes

Klartext im BMI Gespräch: Ablehnung der ZÜP, Finanzielle Förderung in Aussicht gestellt

DAeC Präsident Stefan Klett hat heute den parlamentarischen Staatssekretär des Bundesinnenministeriums Stephan Mayer (CSU) in Berlin besucht. Auf der Agenda standen unter anderem der gemeinsame Austausch zur ZÜP und zu aktuell laufenden Förderanträgen.

DAeC Präsident Stefan Klett mit Staatssekretär Stephan Mayer. Foto: DAeC

Auch wenn Staatssekretär Stephan Mayer bekräftigte, „das Thema ZÜP ist durch“, machte Klett die Position des Deutschen Aero Clubs deutlich klar: „Und wir werden als DAeC über die Länderkammer, Bundesrat und Gerichte weiter dagegen vorgehen, denn dies ist unsere Pflicht als Spitzensportverband des deutschen Luftsports“. Das Gesetz muss nun noch im Bundesrat verabschiedet werden. Der Bundesrat kann jedoch keine Änderung am Gesetzestext vornehmen. Stimmt er aber einem Gesetz nicht zu, kann der Vermittlungsausschuss angerufen werden.

Trotz der unterschiedlichen Positionen in Sachen ZÜP erzielten beide Seiten gute Fortschritte im Hinblick auf die bereits gestellten Förderanträge. Die finanzielle Unterstützung aus dem Bundesinnenministerium würde dem DAeC als nichtolympischem Verband zum Beispiel im Spitzensportbereich und  im Hinblick auf die Segelflug WM, die in Stendal vom 19. Juli bis zum 1. August an den Start gehen wird, zu Gute kommen. Dort arbeiten derzeit Dutzende Helfer fieberhaft an den Vorbereitungen für das sportliche Großereignis, zu dem über 100 Piloten und zahlreiche Zuschauer erwartet werden. Eine mögliche Förderung der Sportarten, die an den World Games teilnehmen, besprachen Klett und Mayer ebenfalls.

„Der Staatssekretär ist uns sehr gewogen. Man muss die Dinge trennen können und daher gelang ein guter, konstruktiver Austausch“, fasst der DAeC-Präsident zusammen. Zum Abschluss des Termins sprach Klett erneut eine herzliche Einladung an Staatssekretär Mayer aus, der Segelflug WM persönlich beizuwohnen.