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10.05.2017 Allgemein

EU-Fördermittel für 8,33-kHz- Funkgeräte

Anfang des Jahres hatte der DAeC den Antrag für die Förderung von bordseitigen 8,33-kHz-Flugfunkgeräten und Bodenstationen für die Allgemeine Luftfahrt in Deutschland bei der EU gestellt. Zurzeit werden alle eingegangenen Anträge geprüft. Nicht vor Ende Juli ist mit der verbindlichen Unterzeichnung der Förderverträge zwischen Antragsteller und EU zu rechnen.

Für die Piloten der Allgemeinen Luftfahrt war neben dem DAeC auch der International Council of Aircraft Owner and Pilot Associations (IAOPA) aktiv. Das Antragsverfahren ist für private Organisationen (so wird der DAeC in diesem Fall eingestuft) und internationale oder staatliche Organisationen unterschiedlich. Damit ergibt sich auch ein unterschiedlicher Verfahrensablauf. Grundsätzlich gilt aber, dass bei Bewilligung die Mittel unabhängig von einer Mitgliedschaft in einer der Organisationen weitergegeben werden.

Wird der DAeC-Antrag positiv beschieden, wird dieser nach der Förderzusage die Piloten und Vereine aufrufen, die notwendigen Unterlagen beim DAeC einzureichen. Erst nach Ablauf des Förderzeitraums am 31. Dezember 2017 und der Prüfung der individuellen Anträge durch die EU könnten die Mittel voraussichtlich ab dem Frühjahr 2018 ausgezahlt werden.

Anders bei Anträgen von internationalen Organisationen. Diese können Teilbeträge vor dem Abschluss des Förderzeitraumes erhalten, die sofort ausgeschüttet werden dürfen. Deshalb ruft die IAOPA/AOPA Germany bereits jetzt auf, sich zu registrieren. Im Falle der Zusage durch die EU können schon im August/September die ersten Förderbeträge bereitgestellt werden. Auf der AOPA-Website ist der Weg zur Registrierung beschrieben. Notwendig für den Vorgang ist eine „Neuanmeldung“, um Zugriff auf die Registrierdatenbank zu erhalten. Nach der Anmeldung wird per Mail der Link auf die eigentliche Registrierseite und das Login verschickt. Der Eintrag bei „Neuanmeldung“ ist kein Aufnahmeantrag bei der AOPA und auch noch kein Antrag für die Zahlung von Fördermitteln. Mit diesem Verfahren verschafft sich die IAOPA beziehungsweise die von ihr beauftragte Agentur lediglich etwas Vorlauf und eine Übersicht über die zu erwartenden Antragseingänge.

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