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13.12.2017 Allgemein, Luftfahrttechnik & -betrieb

Das sind die neuen Ausschussvorsitzenden

Prof. Dr.-Ing. Peter Dahmann und Alexander Willberg bringen seit November frischen Wind in die DAeC-Bundesausschüsse Technik und Kultur.

Alexander Willberg, Vorsitzender des Bundesausschusses Kultur, und Prof. Dr.-Ing. Peter Dahmann, Vorsitzender des Bundesausschusses Technik.

Dahmann arbeitet als Dekan des Fachbereichs Luft- und Raumfahrttechnik der Fachhochschule Aachen. Seit 37 Jahren gehört er dem DAeC an, seit Ende November ist er der Nachfolger Rudolf Schuegrafs als Vorsitzender des Bundesausschusses Technik.

Seine Expertise hat Dahmann unter anderem im Mountain Wave Projekt oder bei der Forschung und Entwicklung im Bereich hydrostatischer Propellerantriebe und Elektroflugantriebe eingebracht. Fliegerisch ist er ebenfalls breit aufgestellt: Er unterrichtet Segelflug, Motorsegelflug und Motorflug, besitzt die Lizenzen PPL A bis C, SPL, den Sportgeräteführerschein UL und den technischen Ausweis des DAeC – und er hat eine Ausbildung zum Beauftragten für Luftfahrt absolviert. Von Mai bis November 2017 war Dahmann stellvertretender Vorsitzender des Bundesausschusses Technik.

Alexander Willberg ist ausgebildeter Sozialpädagoge, hat drei Jahre lang als hauptamtlicher Fluglehrer sein Geld verdient und seither immer wieder als Gastfluglehrer gearbeitet. Seit Ende November 2017 ist der  62-Jährige Vorsitzender des Bundesausschusses Kultur.

Aus Willbergs Feder stammen die Veröffentlichungen „Segelfliegen für Anfänger“ und die Überarbeitung „Die berühmtesten Segelflugzeuge“, erschienen im Motorbuchverlag Stuttgart. 2007 gründete er die „JugendBildungsstätte Ratzeburg“, in der Jugendliche und junge Erwachsene bei der Reparatur und Restaurierung von Segelflugzeugen lernen, Verantwortung für sich selbst und ihr Leben zu übernehmen.

Bis heute wurden unter Willbergs Regie rund 20 Flieger grundüberholt. Sein Ziel als Vorsitzender des BA Kultur sei der Erhalt historischer Luftfahrzeuge, sagt Willberg. „Dazu sind enge Kooperationen mit den Denkmalbehörden und dem Luftfahrtbundesamt nötig.“ Auch müsse das alte und nachvollziehbare Handwerk des Flugzeugbaus als immaterielles Kulturgut gepflegt werden.

Willberg – der seit Jahren seine Leidenschaft für die Fliegerei mit Pädagogik verbindet – möchte außerdem den Flugsport als verbindendes Element in der sozialen und schulischen Förderung nutzen.