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< BAUL trifft sich in Kassel
06.10.2017 Allgemein, Luftraum & Flugbetrieb

BAUL interveniert beim BMVI

Eine generelle Transponderpflicht für Segelflugzeuge, die oberhalb von 5000 Fuß AMSL bzw. 3500 Fuß GND fliegen - das hatte die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) im Frühjahr gefordert und dies aus seiner "Studie über Annäherungen und Kollisionen von Luftfahrzeugen im deutschen Luftraum" abgeleitet.

Der DAeC – der allen sinnvollen Maßnahmen zustimmt, die zur Erhöhung der Flugsicherheit beitragen – kritisierte bei der BFU und dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur ( BMVI ) die Sicherheitsempfehlung sowie die Tatsache, vorab nicht in die Planungen einbezogen worden zu sein. Jetzt hat das BMVI Vertreter des DAeC-Bundesausschusses Unterer Luftraum ( BAUL ) zu einem Kick-off-Meeting in das Ministerium nach Bonn eingeladen.

Im BMVI soll neben der Transponderpflicht für Segelflugzeuge eine weitere Sicherheitsempfehlung der BFU diskutiert werden, die der BAUL für nicht nachvollziehbar erachtet. Konkret fordert die BFU, den gewerblichen IFR-Luftverkehr über 5,7 Tonnen bzw. mit mehr als 19 Sitzplätzen nur in Lufträumen fliegen zu lassen, in denen die Flugverkehrskontrolle jederzeit in der Lage ist, Verkehrsinformationen und Ausweichempfehlungen zu erteilen. Der BAUL erklärt indes, für beide Sicherheitsempfehlungen ließen sich aus der BFU-Studie keine konkreten Anlässe herleiten, eine Umsetzung würde unverhältnismäßig hohe und unangemessene Eingriffe für alle Luftsportarten nach sich ziehen.

Die Stellungnahme des DAeC- BAUL lesen sie hier.