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11.08.2017 Allgemein, Presse, Luftfahrttechnik & -betrieb

8,33 kHz: Konzept vor Fertigstellung

Es tut sich etwas in Sachen Umstellung auf 8,33 kHz: Laut Bundesaufsichtsamt für Flugsicherung (BAF) und Bundesnetzagentur (BNetzA) hat die BNetzA dem BAF ein "gangbares Konzept" vorgelegt, das die Flugfunkgeräte als Bodenfunk und die Zulassung von Handhelds umfasst. Doch die Zeit ist knapp.

Bereits  am 1. Januar sollen alle im Betrieb befindlichen Geräte am Boden und in der Luft in der Lage sein, die neuen Kanäle zu rasten. 

Um das Konzept zu vollenden, seien noch Detailanpassungen und die Zustimmung der zuständigen Ministerien nötig, teilen die Behörden mit. Dem DAeC wurde in diesem Zusammenhang zugesichert, innerhalb von zwei bis spätestens drei Wochen eine konkrete Aussage zur Verfügung zu stellen.

Sollte es rechtzeitig eine Lösung geben, ändert das nichts an der Tatsache, dass noch immer kein Handheld als Muster zugelassen ist. Aktuell befindet sich – auch auf das Betreiben des DAeC hin- ein Handheld im Zulassungsprozess beim BAF , bei dem jedoch noch die derzeit gültigen Vorschriften angewendet werden. Der Antrag auf Zulassung wurde bereits im Oktober 2016 gestellt, doch der Zulassungsprozess gestaltet sich sehr zäh: aufgrund von Nachforderungen, die sich aus der FSMusterzulV ergeben, und den begrenzten Möglichkeiten des Herstellers, diese kurzfristig zu erfüllen. Es besteht aber noch Hoffnung: Bei einer positiven Entscheidung des BAF und der BNetzA könnte das Gerät wegen des fortgeschrittenen Zulassungsprozesses kurzfristig die Zulassung erlangen und zur Verfügung stehen. 

Derzeit kann von der Anschaffung von Bodengeräten wie auch Handhelds nur abgeraten werden, solange die Entscheidung der Behörden nicht vorliegt. Der DAeC nimmt die Kollegen im BAF und der BNetzA beim Wort und erwartet eine Entscheidung zum Ende dieses Monates. Neue Entwicklungen und Informationen dazu werden wir kurzfristig auf unserer Seite veröffentlichen.