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Dachverband der deutschen Luftsportverbände Mitglied der Fédération Aéronautique Internationale und des Deutschen Olympischen Sportbundes

Deutscher siegt bei Heißluft-Luftschiff-WM

Der Leutkircher Andreas Merk hat die Weltmeisterschaft der Heißluft-Luftschiffe für sich entschieden. Er steht damit an der Spitze eines komplett deutschen Gewinnerfeldes.

Weltmeister Andreas Merk und sein Team.

Auf Platz zwei landete Ralph Kremer aus Aachen, dritter wurde Jürgen Hütten aus Roetgen, der für die Luftschiff-Fahrerin Pia-Maria Witt nachgerückt war. Insgesamt gingen neun Teilnehmer aus Deutschland, Polen, Litauen, Schweden und der Schweiz am Tegernsee an den Start.

Zu den Aufgaben der Piloten gehörten unter anderem eine Tomo-Hawk-Task, eine zeitlich begrenzte Präzisionsaufgabe, und eine Target-Race-Task - eine Kombination aus Geschwindigkeits- und Präzisionsaufgaben mit einem Start-Tor und Ziel-Tor.

Das Wetter machte den Teilnehmern jedoch mehr als einmal einen Strich durch die Rechnung: Regen, Schnee, eine tiefe Wolkendecke und Nebel verhinderten vier von acht Fahrten. Und wenn die Piloten starten konnten, hatten sie nicht selten mit starkem Wind zu kämpfen. Besonders hart traf es den Schweizer Fabien Droz-dit-Busset: Wegen eines Risses in der Hülle seines Luftschiffes konnte er nicht an der WM teilnehmen.

Das Highlight für die Region dürften die Fahrten am 21. Februar gewesen sein: Bei der Cross-Country-Task steuerten die Piloten ihre Luftschiffe über den Tegernsee, nachdem die Zuschauer am Startplatz bereits den Aufbau der Luftfahrzeuge mitverfolgt hatten.

Die Aussicht, beeindruckende Bilder von schwebenden Riesen festzuhalten - unter anderem während einer Pressefahrt -, hatte während der gesamten WM zahlreiche Pressevertreter an den Tegernsee gezogen.

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