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Dachverband der deutschen Luftsportverbände Mitglied der Fédération Aéronautique Internationale und des Deutschen Olympischen Sportbundes

 

 

 

 

 

Luftraum- und Flugbetrieb

DFS gibt regionale Flugfunkfrequenzen bekannt

Mit der NfL 1-1935-20 gibt die DFS die Festlegung regionaler Flugfunkfrequenzen bekannt, die für die betriebliche Luft-Luft-Kommunikation (bspw. Segelflug-, Drachenflug-, Gleitschirmflug-, Motorflug-, Ultraleichtflug-, sowie Ballonfahrbetrieb) bis zu einer Höhe von FL 100 zur Verfügung stehen.

Karte mit freundlicher Genemigung der DFS.

Diese Frequenzen sollen dem kurzzeitigen Austausch betrieblicher Meldungen dienen, welche die Piloten bei der Beurteilung der aktuellen Luftraumsituation unterstützen. Insgesamt stehen der Allgemeinen Luftfahrt damit 12 zusätzliche Frequenzen zur Verfügung.

Die Frequenzen 122.540 und 122.555 gelten bundesweit und können auch im Rahmen des Ausbildungs- und Übungsbetriebes genutzt werden.

Die weiteren 10 Frequenzen werden folgenden Regionen zugeteilt:

  • Küstengebiet deutsche Nordsee
  • Küstengebiet deutsche Ostsee
  • Münsterland – Teutoburger Wald – Weser-Leine-Bergland
  • Heide – Hannover – Nördliches Harzvorland – Fläming – Spree
  • Niederrheinische Bucht – Bergisches Land – Sauerland – Vogelsberg
  • Harz – Leipzig – Thüringer Becken - Lausitz – Erzgebirge
  • Eifel – Hunsrück – Rheinpfalz und Saarland – Rhein-Main – Spessart
  • Oberer Main – Franken – Rhön – Bayerischer Wald
  • Schwarzwald – Oberrhein – Schwäbische Alb – Obere Donau
  • Allgäu – Bayerisches Hügelland – Alpen

Eine grafische Übersicht findet sich in der NfL.

Mit der Festlegung der allgemeinen Frequenzen folg die DFS einem Vorschlag des DAeC, auf den er mit seinen Kommissionen seit Beginn der Einführung des 8,33-kHz-Frequenzrasters hingearbeitet hat.