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Dachverband der deutschen Luftsportverbände Mitglied der Fédération Aéronautique Internationale und des Deutschen Olympischen Sportbundes

 

 

 

 

Luftfahrttechnik
& -betrieb

11.08.2017 - Update zu den Informationen zur Umstellung auf 8,33 kHz

Wie der DAeC berichtete, befinden wir uns seit längerer Zeit in Verhandlungen mit dem Bundesaufsichtsamt für Flugsicherung (BAF) und der Bundesnetzagentur (BNetzA), um im Zuge der Umrüstung zwei wesentliche Probleme einer Lösung zu zuführen.

Nach aktuellen Gesprächen mit beiden Behörden ist die Kernaussage, dass die BNetzA dem BAF ein "gangbares Konzept" vorgelegt hat, welches sowohl die Flugfunkgeräte als Bodenfunk, wie auch unsere zweite Großbaustelle, die Zulassung von Handhelds umfasst.

Ohne dem DAeC gegenüber zum Inhalt und Verfahreswegen ins Detail zu gehen, sind zu diesem Vorschlag bereits weitere Abstimmungsgespräche gelaufen. Jetzt sind noch Detailanpassungen und die Zustimmung der zuständigen Ministerien notwendig. Das sind das BMVI für das Bundesaufsichtsamt für Flugsicherung (BAF) und das BMI für die BNetzA. Hier liegt nach unserer Auffassung das eigentliche Problem: die notwendigen Abstimmungen zwischen unterschiedlichen Ressorts zweier selbstständiger Ministerien und das zugehörige Verwaltungshandeln.

Dem DAeC wurde telefonisch zugesichert, innerhalb von zwei bis spätestens drei Wochen eine konkrete Aussage zur Verfügung stellen zu können.

Das löst sicherlich noch nicht unser Zeitproblem, mittlerweile ist es buchstäblich „eine Minute vor 12“, denn am 01.01.2018 sollen alle im Betrieb befindlichen Geräte am Boden und in der Luft in der Lage sein, die neuen Kanäle zu rasten. Wir sind natürlich auch nicht glücklich mit der Situation, die von allem dem Verwaltungshandeln geschuldet ist.

Hinzu kommt die Tatsache, selbst wenn es eine befriedigende Lösung gibt, ist noch immer kein einziges Handheld als Muster zugelassen. Das bereitet uns derzeit die größten Bauchschmerzen.

Es gibt - auch auf das Betreiben des DAeC hin - derzeit ein Handheld in der Zulassung beim BAF, bei dem jedoch noch die derzeit vorhandenen  Zulassungsvorschriften angewendet werden. Der Antrag auf Zulassung wurde beim BAF bereits im Oktober 2016 gestellt. Der Zulassungsprozess gestaltet sich auf Grund von Nachforderungen zur Erfüllung der Anforderungen FSMusterzulV und den Möglichkeiten des Herstellers für deren Lieferung als sehr zäh. Jedoch könnte dieses Gerät bei einer positiven Entscheidung des BAF/BNetzA auf Grund des fortgeschrittenen Zulassungsprozesses möglicherweise kurzfristig die Zulassung erlangen und zur Verfügung stehen. 

Derzeit kann von kurzfristigen Aktionen bei der Anschaffung von Bodengeräten, wie auch Handhelds nur abraten werden. Wir nehmen die Kollegen im BAF/BNetzA beim Wort und erwarten eine Entscheidung zum Ende dieses Monates.

Neue Entwicklungen und Informationen dazu werden wir kurzfristig auf unserer Seite veröffentlichen.