Mitte März wurde ohne Einfluss auf die deutsche Luftraumstruktur die
ICAO Luftraumklassifizierung in allen European Civil Aviation Conference Staaten eingeführt. Für viele der 38 Staaten insbesondere in Osteuropa war dies neu.
Die folgenden Staaten mit ihren unterschiedlichen Anforderungen und Verhältnissen in Bezug auf die Durchmischung VFR/IFR; Kommerzielle und Allgemeine Luftfahrt versuchen hier einen europäischen Weg zu beschreiten: Albanien, Armenien, Österreich, Belgien, Bulgarien, Kroatien, Zypern, Tschechische Republik, Dänemark, Estland, Finnland, Frankreich, Deutschland, Griechenland, Ungarn, Island, Irland, Italien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, Moldawien, Monaco, Niederlande, Norwegen, Polen, Portugal, Rumänien, Slowakische Republik, Slowenien, Spanien, Schweden, Schweiz, Mazedonien, Türkei, Ukraine, Vereinigtes Königreich.
Eine weitere Redzuzierung auf drei Lufträume wie von Eurocontrol vorgeschlagen befindet sich in der Planungsphase. Bei zwei öffentlichen Veranstaltungen im Januar und Februar 2006 konnten die Nutzergruppen ihre Position in Brüssel vertreten. Der DAeC war in der Veranstaltung für die Allgemeine Luftfahrt mit der stärksten Gruppe vertreten.
In der Mitte dieses Jahres findet eine Sicherheitsbewertung des Vorschlages statt. Die Einwände gegen die Reduzierung sind mannigfaltig und reichen von der unnötigen Überregulierung, der Abkopplung von der ICAO Regelung bis hin zur mangelnden Flexibilität bei der Luftraumnutzung.
Der DAeC entsendet zur Task Force Alpha-Arbeitsgruppe im Auftrag der Europe Air Sports seinen Mitarbeiter für Luftraum. Sein Auftrag ist die maximale Freiheit für die europäischen Luftsportler einzufordern. Ein gutes Beispiel für hohe Flexibilität und möglichst kleine Lufträume, die besonderen Zugangsregeln bzw. Ausrüstung verlangen, haben wir in Deutschland.
Eine Entscheidung über den zukünftigen Weg ist nicht gefallen und der Vorschlag der Eurocontrol ist für die Mitgliedsstaaten nicht bindend.