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Wichtig für alle Segelflieger: der BAUL

Der Segelflug, als fester Bestandteil und eine der bedeutsamsten Luftsportarten im Deutschen Aeroclub e.V. mit all seinen Freiheiten und faszinierenden Möglichkeiten, ist keinesfalls nur für erfahrene Segelflieger und Piloten von großem Interesse. Als tragende Säule ist der Segelflug auch heute noch für unzählige Jugendliche das Einstiegstor für das ganz persönliche Sport- und Freizeiterlebnis mit vielen Gleichgesinnten.

Es ist ein verantwortungsvolles und einmaliges Hobby, das dem Ur-Traum des Menschen, wie ein Vogel fliegen zu können, sehr nahe kommt. Wir, als Segelflieger, bewegen uns in einem Element, in der die Freiheit grenzenlos erscheint - fast grenzenlos!

Denn auch in dem Luftraum, in dem wir uns bewegen, hat der Gesetzgeber Regeln und Vorschriften geschaffen, die manchen von uns Luftsportlern nicht immer und sofort verständlich sind. Wir alle wollen einen möglichst freien - oder zumindest wenig reglementierter Zugang für unseren Luftraum. Das sollte eine unabdingbare Voraussetzung für unseren Segelflugsport sein. Insbesondere auch für die Durchführung des anspruchsvollen Streckensegelfluges.

Vor allem: Eine sichere Luftraumnutzung geht uns alle an!

Hier liegt eine der vielseitigen Aufgaben des DAeC - Bundesausschusses Unterer Luftraum - kurz BAUL genannt.

Grafik: pixabay.deZur Erinnerung: Der langjährige "Ausschuss Unterer Luftraum" (AUL) besteht in erweiterter Form fort: Neben den Regionalreferenten bringen die Spartenreferenten ihre Expertise aus ihrer jeweiligen Luftsportart ein. Durch die Mitglieder der Hauptversammlung des DAeC in Friedrichshafen wurde deshalb, frei und demokratisch, die Fortsetzung der Luftraumarbeit im Rahmen des "Bundesausschuss Unterer Luftraum" (BAUL) beschlossen, der unverzüglich seine Arbeit aufnahm. Mit dem Vorsitzenden des Bundesausschusses Volker Engelmann und dem Referenten für Luftraum, Flugbetrieb und Flugsicherheit der Geschäftsstelle in Braunschweig, Jürgen Kubicki sowie den verschiedenen Referenten der Regionen und Vertretern aller Luftsportarten ist der BAUL nicht nur fachlich sehr kompetent, sondern auch personell noch stärker aufgestellt als je zuvor.

Der BAUL des DAeC ist nicht nur die alleinige, allererste Anlaufstelle sondern auch das wichtigste Sprachrohr aller Segelflieger. Der BAUL hat das Mandat für die insgesamt mehr als 27.000 Segelflieger im DAeC und für rund 100.000 Luftsportler ingesamt.

Die Belange, Sorgen und Nöte der Segelflieger und anderen Luftsportler werden durch den BAUL zum einen in den jährlichen Luftraumabstimmungsgesprächen mit der Deutschen Flugsicherung (DFS) eingehend besprochen. Zum anderen werden sie immer schnellstmöglich, direkt und an die jeweils verantwortlichen Ämter oder Behörden übermittelt (beispielsweise Bundesverkehrsministerium ( BMVI ), Bundesamt für Flugsicherung ( BAF ), Bundeswehr etc). Nicht zuletzt aufgrund der fachlichen Qualifikationen und der damit verbundenen, sehr guten Reputation ist der BAUL als kompetenter Ansprechpartner bei den Behörden in allen Luftraumfragen sehr gefragt. Aber auch die vielen persönlichen Kontakte der BAUL -Verantwortlichen helfen immer wieder, selbst schwierige Probleme, kurzfristig zu lösen. So sind zwischenzeitlich einige, wichtige Erfolge für die DAeC-Mitglieder durch den BAUL erzielt worden. Zu erwähnen sind hier insbesondere die Wiedereinführung der Wolkenflugmöglichkeit für Segelflieger, die Einführung der TMZ mit Hörbereitschaft als Sicherheitsstandart für alle Luftsportler unter Aufrechterhaltung der Segelflugsektoren, individuelle Lösungen von Luftraumproblemen für einige Segelfluggelände und vieles mehr.

Jürgen KubickiDer BAUL ist selbstverständlich nicht nur für die Segelflieger da, sondern natürlich auch für alle anderen Luftsportler, die im DAeC Mitglied sind. Für alle Anliegen in Luftraumfragen steht Jürgen Kubicki, der hauptamtliche Referent für Luftraum und Flugbetrieb in der DAeC-Bundesgeschäftsstelle, zur direkten Kontaktaufnahme zur Verfügung. Als erste zentrale Anlaufstelle koordiniert er im Bedarfsfall die Zusammenarbeit des BAUL mit den entsprechenden Behörden der Länder, des Bundes und der DFS.

Hierdurch können Informationen von weitreichender Bedeutung zielgerichtet und zeitnah allen Luftraumnutzern des DAeC zur Verfügung gestellt werden.