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Aktuelles

Dauerhinweise

⇒ Änderungen der Luftverkehrsregeln und -gesetze (Dauerhinweis)
    (05.Feb.16) Information über demnächst in Kraft tretende ... » mehr

⇒ News von der Europäischen Agentur für Sicherheit in der Luftfahrt
    (14.Sep.16) Hinweis auf den Newsbereich der EASA ... » mehr

⇒ das LBA informiert
    (28.Mär.17) Hinweis auf den Newsbereich des Luftfahrt-Bundesamtes ... » mehr


Meldungen

EASA :  Ein Thema, das nicht nur die EASA bewegt, NPA 2017-03 
    (03.Apr.17) In-flight recording for light aircraft, is open for commentation ... » mehr

LuftVG geändert Information zum 15. Gesetz zur Änderung des LuftVG (LuftVGÄndG)
    (23.Mär.17) Fundstelle zu Dokumenten zur Änderung ... mehr

SPO, Anwendung ab dem 21.Apr.17 
    (18.Mär.17) Das LBA informiert über Einführung und Anwendung ... mehr

TMZ mit Hörbereitschaft, neu in 2017 und gar nicht schlecht
    (17.Mär.17) Luftraumkarten 2017 führen das neue Element ein ... mehr 

Auffrischungsschulung gemäß §96 LuftPersV / EU 1178/2011 Part-FCL.940.FI
    (07.Mär.17)  Neuer Termin eingetragen ... » mehr 

⇒  Sprachtests auf der AERO 2017,  Halle B4, Stand 117
    (01.Mär.17) die LTO-010 des DAeC bietet Sprachtests an ... » mehr

⇒ Deutschlandflug 2017 ... "ready for check in!"
    (26.Jan.17)  Der Deutschlandflug 2017 geht in die heiße Phase ... » mehr 

⇒ AIC VFR 05/16 reglementiert Freigabemodalitäten für Motorkunstflug neu
    (22.Dez.16)  Erst im Juni hatte die Vorgängerversion für Unmut gesorgt ... » mehr 

⇒ NPA 2016-19 "Occurrence Reporting"
    (19.Dez.16)  Die EASA eröffnet die Kommentarperiode zum NPA 2016-19 ... » mehr 

⇒ Meldepflichten für Flugprüfer neu geregelt
    (21.Nov.16) Das LBA veröffentlicht neue Protokollvordrucke  ... » mehr 

Auffrischungsschulung gemäß §96 LuftPersV / EU 1178/2011 Part-FCL.940.FI
    (21.Nov.16)  Seminar der Flugschule im Norden (FIN) ... » mehr 

SIB 2016-13_1 EASA spricht Sicherheitsempfehlung aus
    (15.Sep.16) Die Agentur reagiert auf Auffälligkeiten mit Smartphone ... » open document 

Verordnungsinhalte verständlich gemacht
    (02.Sep.16) EASA veröffentlicht "Easy Access to FCL" ... » mehr

⇒ Luftverkehrsgesetz wird angepasst
    (29.Aug.16) Änderungen im Luftverkehrsgesetz ... » mehr

⇒ DM-Motorkunstflug,  
    (23.Jul.16) Martin Albrecht ist neuer Deutscher Meister ... » mehr

⇒ Elektroflug passiert weiteren Meilenstein ...
    (05.Jul.16) Walter Extra präsentiert die 330LE in Flug ... » mehr

⇒ Änderungen im Luftverkehrsgesetz ...
    (04.Jul.16) Anstehende Änderungen im Luftverkehrsgesetz ... » mehr

⇒ Dicke Luft im Cockpit ...
    (11.Mai.16) CO-Warngeräte können Leben retten ... » mehr

Abschied von Peter Sturz-Sandor 
    (16.Apr.16) Der DHC trauert um einen Pionier des sportlichen Hubschrauberfluges ... » mehr

Frauen an die Macht! Personalwechsel im HLB
    (14.Mär.16) Carla Moses betreut nun den hessischen Motorflug ... » mehr

7. Offene Bayerische Meisterschaft im Motorkunstflug
    (14.Mär.16) Auch in diesem Jahr, Motorkunstflug in Bayern ...  » mehr

⇒ Weinstraßenrallye Terminverschiebung
    (14.Mär.16)  Die Weinstraßenrallye findet am 26.Juni statt ... » mehr

For better Understanding (Sprechfunkverfahren reloaded)
    (02.Mär.16)  NfL-I-667-2016 beschreibt nun die Sprechfunkverfahren ... » mehr

⇒  Untersuchungsbericht 3X134-12 der BFU
    (25.Feb.16)  Was wir aus Unfällen lernen können ... » mehr

⇒  Air Operations, EASA veröffentlicht Consolidated Version (en only) ...
    (04.Feb.16) Easy Access Rules for Air Operations ... » mehr

⇒  EPFU Newsflash ...
    (04.Feb.16) Die EPFU informiert mit der Ausgabe Februar 2016 ... » mehr

⇒  Fliegen wie Gott in Frankreich? ...
    (09.Dez.15) Eine Broschüre zum Verhalten im unteren Luftraum ... » mehr

⇒  4. FAI World Air Games in Dubai (UAE) ...
    (09.Dez.15) ANR, Gold für das Team Ciesielski/Ciesielski ím ANR ... » mehr

⇒  4. FAI World Air Games in Dubai (UAE) ...
    (16.Nov.15) Zwei Teams des deutschen Hubschrauber Club sind dabei ... » mehr

⇒  Gastflüge/ Einführungsflüge/ Entgelt ...
    (16.Nov.15) Das BMVI hat einen Leitfaden erstellt ... » mehr

⇒  Anpassung nationaler Regelungen an EU-Verordnung
    (06.Nov.15) Die neue LuftVO tritt in Kraft ... » mehr

⇒  NfL-1-251-2015 in Kraft, Rechte für FI und CRI erweitert
    (07.Aug.15) Verlängerung von Klassenberechtigungen ... » mehr

⇒  14th FAI World Helicopter Championship 2015
    (05.Aug.15) Zielona Gora, sechs deutsche Teams  ... » mehr

⇒  Deutsche Meisterschaft Motorkunstflug
    (14.Jul.15) Gera, DM-Motorkunstflug abgeschlossen ... » mehr

⇒  Light Part-M open for commentation
    (09.Jul.15) Die EASA eröffnet das Kommentierungsverfahren ... » mehr

⇒  Deutschlandflug 2015
    (25.Jan.15) Deutschlandflug nach drei Tagen am Ziel ... » mehr

⇒ VO[EU] 445/2015 Verordnung zur Anpassung der 1178/2011 ...
    (30.Mär.15) Einige Dinge ändern sich zum Guten -> (mehr)

⇒  FAA skizziert erweiterte Anforderungen an SLSA ...
    (15.Mär.15) Die FAA hat 65 Hersteller von SLSA angeschrieben -> (mehr)

⇒ Haltbarkeit des ICAO-Sprachlevel (reloaded)
    (10.Feb.15) Was, wenn der ICAO-Sprachlevel abgelaufen ist? -> (mehr)

⇒  Sprachlevel-Alarm reloaded
    (16.Jan.15) Angepasste LuftPersV  regelt Verlängerungsprüfungen neu ... -> (mehr)

⇒ SERA kommt ... und bringt ein neues Luftraumelement, die RMZ
    (11.Dez.14) Radio Mandatory Zone (RMZ), wir klären auf ... -> (mehr)

⇒ Flugplan, schriftlich? mündlich? ... ein vermeintlich "heißes Eisen"?
    (28.Nov.14) Die Einführung von SERA bringt Unsicherheit, wir klären auf ... -> (mehr)

⇒ Flugfunkstelle, Gültigkeit der Urkunde prüfen! (reloaded)
    (26.Nov.14) Gültigkeit für Funkstellen maximal 10 Jahre ... -> (mehr)

⇒ SERA tritt am 05.Dez.14 in Kraft 
    (03.Nov.14) Eine Fülle von NfL helfen uns über den Winter,  ... -> (mehr)

⇒ Stromtrassenplanung
    (31.Okt.14) Zwischenstand wird an die Bundesnetzagentur geliefert -> (mehr)

⇒ General Aviation Road Map
    (30.Okt.14) "... towards simpler, lighter, better regulations" -> EASA-Roadmap

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TMZ-H, Das neue Luftraumelement

AIC VFR 01/17, führt die TMZ-H ein

Diskussionen und Gerüchten um das neue Luftraumelement macht die DFS nun ein Ende.

Mit Veröffentlichung des AIC VFR 01/17 am 16.Mär.17 erläutert das Flugsicherungsunternehmen in deutscher und englischer Sprache, worum und wie es geht.

Damit "... wird es ausreichend Zeit geben sich mit den Empfehlungen zur TMZ mit Hörbereitschaft vertraut zu machen." Teilte auf Anfrage der Customer Relations Service der DFS Deutsche Flugsicherung GmbH mit.

>> Hier << geht es zum Dokument

JL 

Das europäische Regelwerk Luftfahrtpersonal, jetzt mit "leichtem Zugang"

Easy Access Rules for FCL are available!

Dear Members of the aviation community,

The latest consolidated rules for Part-FCL, Part-ORA and Part-ARA have now been published in the Easy Access format for free download on the EASA website!

These PDF documents include the Implementing Rules (IR) and the Acceptable Means of Compliance/Guidance Material (AMC/GM) in a merged, easy-to-read format. The Agency intends to update within a certain time period and subject to workload after each substantial change to the IR and/or AMC&GM.

Mit diesem Text informiert die EASA , dass ein geschlossenes Dokument für Rules, Acceptabe Means of Compliance und Guidance Material für Luftfahrtpersonal zur Verfügung steht und kostenlos aus dem Internet bezogen werden kann.

hier geht´s zum ⇒ Downloadbereich der EASA

Änderungen im Luftverkehrsgesetz

Erneut unterliegen das Luftverkehrsgesetz und damit verbundene Verordnungstexte einer Änderung. Unter anderem wird festgesetzt, dass die Ergebnisse einer Flugtauglichkeitsuntersuchung nunmehr nicht in pseudonymisierter Form an das Luftfahrtbundesamt ( LBA ) übermittelt werden, sondern mit dem Namen des Bewerbers im Klartext.

Fünfzehntes Gesetz zur Änderung des Luftverkehrsgesetzes

vom 28.06.2016 (BGBl. I S. 1548), ändert 1 Titel, davon nach Filterung:

- Luftverkehrsgesetz (LuftVG)
(noch nicht konsolidiert)

JL

Deutsche Meisterschaft im Motorkunstflug

30 Teilnehmer, 6 Tage, 125 Flüge

Auf dem Flugplatz Ballenstedt trafen sich die besten Motorkunstflieger um ihre Meister zu küren. Neuer Deutscher Meister ist Martin Albrecht aus Straubing.

Die Podiumsplätze

Sportsman

Oliver Bax
Wolfgang Bax
Sven Calsbach

Intermediate

Franz Eckerle
Christian Schulte
Maximilian Schauerte
Advanced

Markus Feyerabend
Kathi Suthau
Holger Keil
Unlimited

Martin Albrecht
Florian Bergér
Heinrich Sauels
Unlimited Freestyle

Martin Albrecht
Florian Bergér
Heinrich Sauels

Ergebnisse => Link
Berichte => Link => Link

Änderung luftfahrtrechtlicher Vorschriften

Folgende Verordnungen und Gesetze erfahren eine Novellierung

03.07.2016

Fünfzehntes Gesetz zur Änderung des Luftverkehrsgesetzes

vom 28.06.2016 (BGBl. I S. 1548), ändert 6 Titel, davon nach Filterung:

- Luftverkehrsgesetz (LuftVG)
(15 geänderte Vorschriften)

- Gesetz über das Luftfahrt-Bundesamt
(1 geänderte Vorschriften)

- Luftverkehrs-Zulassungs-Ordnung (LuftVZO)
(8 geänderte Vorschriften)

- Luftverkehrs-Ordnung (LuftVO)
(2 geänderte Vorschriften)

- Verordnung über Luftfahrtpersonal (LuftPersV)
(4 geänderte Vorschriften)

- Kostenverordnung der Luftfahrtverwaltung (LuftKostV)
(3 geänderte Vorschriften)

JL

Dicke Luft im Cockpit

CO gehört ins Abgas und nicht in die Kabine!

Immer wieder wird eine Kohlenmonoxidvergiftung als Ursache für Flugunfälle ermittelt. Dass selbst erfahrene Piloten nicht dagegen immun sind, wurde am 18. Januar 2015 auf dramatische Weise unter Beweis gestellt: Eine Piper PA24 Comanche war in ein Wohngebiet abgestürzt. Unter dem Aktenzeichen BFU 3X003-15 hat die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) den Vorfall untersucht und eine erhebliche CO-Intoxikation des Piloten als Ursache für diesen "gesteuerten Absturz" identifiziert.

Die Bundeskommission Motorflug des DAeC hatte sich bereits im Frühjahr 2014 dieses Themas angenommen und um Meinungen und Erfahrungen rund um das Thema "Kontaminierte Kabinenluft" gebeten (Link zum Artikel). In der Folge ist ein Informationsblatt mit Bezugsmöglichkeiten von CO-Warngeräten entstanden. Dieses Informationsblatt kann mit dem nachfolgenden Link bei der Geschäftsstelle der Bundeskommission angefordert werden.

Informationsblatt CO-Warngeräte anfordern

JL

Der neue Mann für diesen Job ist ... eine Frau!

Carla Moses ist neue Motorflugreferentin im HLB

Carla Moses ist neue Motorflugreferentin des Hessischen Luftsportbundes e.V. Die 29-jährige wurde bei der diesjährigen HLB-Motorfliegertagung am 13. März 2016 auf dem Flugplatz Breitscheid (Westerwald) einstimmig (bei einer Enthaltung) gewählt. Sie löst Karl-Heinz "Kalle" Bender ab, der dieses Amt zehn Jahre inne hatte. In ihrer ersten "Amtshandlung" bedankte sich die neue Motorflugreferentin, die auch gleichzeitig Vorsitzende des HLB-Sportausschusses Motorflug ist, bei Bender für seinen Engagement und seinen Einsatz für den Motorflugsport und überreichte ihm einen Präsentkorb mit hessischen Spezialitäten. ... » mehr

JL

 

 

Bekanntmachung über die Sprechfunkverfahren wurden aktualisert

"Auf Grund des § 29 Absatz 1 Nr. 2 der Luftverkehrs-Ordnung vom 29. Oktober 2015 (BGBI. I S. 1894), gibt das Bundesaufsichtsamt für Flugsicherung bekannt: ..."

So lautet der einleitende Text der NfL 1-667-16, die mit Wirkung vom 10. Februar diese Jahres die Sprechfunkverfahren beschreibt. Mehrfach wurden die Sprechfunkverfahren im Zuge der Einführung europäisch harmonisierter Regeln für den Luftverkehr angepasst und häufig sind es nur Kleinigkeiten, die geändert wurden. So auch diesmal. Nur vier kleine Anpassungen heben diese NfL von der Vorgängerversion ab:

Anlage 2 Rufzeichen von Luftfunkstellen
a) Bei den Luftfahrzeugtypen A380 und A388 ist zusätzlich zum Kennzeichen und der Wirbelschleppenkategorie das Wort "SUPER" zu übermitteln
b) Luftfahrzeuge mit Vorrangebehandlung nach BMVI übermitteln nach dem Kennzeichen den Zusatz "Government Flight" oder "Preference Flight"

Anlage 4 Übermitteln von Zahlen und Zeichen
Werte von Flughöhen, Steig- und Sinkraten, Wolkenhöhen, Sichten und der Pistensichtweite (RVR), die ganze Hunderter und ganze Tausender beinhalten sind zu übermitteln, indem jede einzelne Ziffer in der Zahl der Hunderter oder Tausender ausgesprochen und jeweils das Wort HUNDERT oder TAUSEND hinzugefügt wird

Beispiel: 13 600 EINS DREI TAUSEND SECHS HUNDERT

Anlage 6 Anweisen / Melden von Flughöhen (nur englisch)
Beim Anweisen und Melden von Flughöhen werden die Worte "to" und "for" nicht mehr verwendet!

JL

Lessons learnt

Auf den ersten Blick sind eine Robin DR400 und eine Antonov AN-2 natürlich grundverschiedene Flugzeuge. Trotzdem gibt einige Gemeinsamkeiten, die nicht alle offensichtlich sind und deren Nichtbeachtung fatale Folgen haben kann.

Natürlich, bei beiden sitzt der Motor vorn und beide werden "single pilot" geflogen, das sieht jeder. Weniger offensichtlich ist, dass das europäische Luftrecht sie beide als "non complex aircraft" einstuft, was hier aber nebensächlich ist. Was jedoch den wenigsten klar sein wird ist, dass beide in die gleiche Wirbelschleppenkategorie eingestuft sind, nämlich "Light". Somit unterliegen sie für das Air Traffic Management (ATM) keiner Staffelungsvorgabe. ... Die einheitliche Zuordnung ist um so verwundernswerter, als die maximale Abflugmasse der beiden Flugzeuge um den Faktor fünf auseinander liegen!

"Ja und ...?"

Am 9. September 2012, es war ein ruhiger Spätsommertag mit herrlichstem Flugwetter, kam es zu einer folgenschweren Fehleinschätzung, in deren Konsequenz sich ein Startunfall mit mehreren Toten ereignete. Eine mit vier Personen besetzte DR400 geriet in die Randwirbel einer mehr als eine halbe Minute zuvor gestarteten "Anna" und stürzte ab. ... Das hatte niemand erwartet.

Der Vorgang an sich ist bekannt, die Bundesstelle für Flugunfall Untersuchung (BFU) hat den Abschlussbericht dazu veröffentlicht und die allermeisten haben gelernt, dass so eine AN-2 die DR400 glatt aufs Kreuz legen kann. Im Rahmen der Nachforschungen hat die BFU gemeinsam mit dem DLR experimentelle Untersuchungen durchgeführt und das Szenario -in sicherer Höhe- nachgestellt. Die überraschenden Ergebnisse sind in lehrreichen Videos zusammengefasst.

Wir möchten den Start in die Flugsaison 2016 zum Anlass nehmen, nochmals ausdrücklich auf die enorm aussagekräftigen Publikationen hinzuweisen:

Informationsnachweise
Untersuchungsbericht
BFU 3X134-12
Link zum Bericht
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Video zur UntersuchungLink zum Video
Video (YouTube)Link zum Video

 

 

 

VO [EU] 965/2012 Rules on Air Operations

Europäische Flugbetriebsordnung redaktionell überarbeitet

Mit Datum vom 25. Oktober 2012 wurden die Rules on Air Operation erstmalig in Kraft gesetzt.  Sie formulieren die technischen Anforderungen und Verwaltungsverfahren für die Abwicklung des Flugbetriebes. Damit erfüllen sie eine der Grundforderungen der Basic Regulations (216/2008). In ihrer Erstfassung deckten sie zunächst nur die Bereiche Commercial Air Transport (CAT) mit den Luftfahrzeugkategorien Flugzeuge und Hubschrauber ab.

Die Agentur informiert uns auf einer Übersichtsseite über die Evolutionsgeschichte und die Inhalte dieses Regelwerkes. Dort liegen auch eine Reihe Links zu Erläuterungstexten, die aber leider nur in englischer Sprache verfügbar sind. Wer Tod, Teufel, Sturm und Regen nicht scheut und es ganz genau wissen möchte, der öffnet in einer stillen Minute das Dokument "Cross Reference Table". Er bekommt Einblick in die verwirrende Komplexität der Arbeiten im Rahmen der Regelfindung. Die darin gebotene Informationstiefe und Detaillierung ist sicher nicht jedermanns Ding, aber es gibt auch wirklich unmittelbar informative Dokumente, die uns über Strktur und Anwendbarkeit informieren. Besondere Aufmerksamkeit verdienen die Regulations on Air Operations (Structure) sowie die Classification on Air Operations.  

Im Lauf der Jahre wurde "die 965" mit einer Reihe von Dokumenten erweitert, angepasst und korrigiert, so dass sie inzwischen (fast) das gesamte Spektrum des Luftverkehrs abdeckt. Meilensteine waren:

  • Die Bereiche Non Commercial Complex (NCC) und Non Commercial Others (NCO) für die Luftfahrzeugkategorien Aeroplane, Helicopter, Balloon und Sailplane (VO 800/2013).
  • Der Informationsaustausch zwischen Herstellern von Flugzeugen und Hubschraubern und der Agentur und die Pflege einer von Letzterer erarbeiteten Anforderungsliste. OSD steht für Operational Suitability Data und ist im weitesten Sinne Teil des Zertifizierungsverfahrens. Das Verfahren ist in VO 71/2014 detailliert beschrieben.
    Die Leichte Allgemeine Luftfahrt ist in der Ausübung nur am Rande davon betroffen, wir betreiben sozusagen das Ergebnis. ... Übrigens ist die Master Minimum Equipment List (MMEL) darin beschrieben.
  • Lenk- und Ruhezeiten für CAT-Personal wurden erarbeitet und in VO 83/2014 niedergeschrieben.
  • Schließlich werden die Sonderfälle des Luftverkehrs als Specialised Air Operations (SPO) in der Verordnung 379/2014 zusammengefasst. Dort werden unter anderem auch die berühmten Flüge von A nach A angesprochen, also die sogenannten Einweisungsflüge, die der Volksmund auch oft und gern Gastflüge nennt. Diese Regel versucht, eine die Abgrenzung zwischen gewerblich und nicht gewerblich zu formulieren, und ist insofern für den Flugbetrieb durch Privatperson oder im Rahmen des Vereinsbetriebes von großer Bedeutung.
  • im Jahr 2015 wurden mit den Regeln zu 
    ⇒ "... sterile flight crew compartment and correcting that regulation" (140/2015),
    ⇒ "... on additional airworthiness specifications for a given type of operations" (640/2015),
    ⇒ "... as regards operations by Union air carriers of aircraft registered in a third country" (1329/2015) und
    ⇒ "... as regards requirements for flight recorders, underwater locating devices and aircraft tracking systems" (2338/2015) ...
    ... Bereiche hinzugefügt, welche die kleine, leichte Luftfahrt aber nicht unmittelbar betreffen.

In unregelmäßigen Abständen führt die Agentur all diese Einzeldokumente zu einem zusammen, und nennt sie Consolidated Version. Ohne die VO 2338/2015 gibt es diese Kompaktversion sogar auf Deutsch (Link zum Dokument). 

In einer Art Elefantenhochzeit hat nun die Agentur die Consolidated Version und das AMC & GM zur 965 zusammengeführt und in englischer Sprache veröffentlich. Das Dokument trägt den Namen Easy Access to Regulations on Air Operations und die Agentur bewirbt diese Maßnahme wie folgt (sinngemäß übersetzt):

Dieses Dokument ist von der Agentur erstellt worden, um den Interessensvertretern eine aktuelle und leicht zugängliche Publikation an die Hand zu geben.

Ob sie dieses Ziel mit dem Dokument erreicht hat, mag jeder selbst bewerten. Immerhin gibt nun ein elektronisches Inhaltsverzeichnis. Die Papierform sollte man ohnehin meiden, sie hätte den rekordverdächtigen Umfang von 1.673 Seiten. ... ... ...

JL  

Das Ministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) informiert

Neuigkeiten aus dem Sachgebiet 96 (Luftverkehr)

In einem Informationsdienst informiert das BMVI über gesetzliche Änderungen, die demnächst in Kraft treten. Diese sind bereits beschlossen und verkündet. Die Liste zeigt Änderungen, die in den nächsten 100 Tagen auf uns zu kommen.

Anstehende Änderungen ← klick

JL

Carte du resseau tres basse altitude defense (RTBA)

Tiefflugnetzwerk in Frankreich

Wer nach Frankreich fliegt, der soll sich gut vorbereiten! Auch wenn der Luftraum jetzt "europäisch" ist, wir eine europäische Verordnungs- und Gesetzgebung haben, wir von " EASA -Land" sprechen, und sicherlich auch alle einen ICAO-Spracheintrag in der Lizenz führen, es gibt Besonderheiten.

Speziell wer sich im französischen Luftraum bewegen will, sollte sich mit der gemischten Nutzung des Luftraumes vertraut machen und die Augen aufhalten.  Dort gibt es ein Netz von Tieffluggebieten, in denen das Militär vornehmlich tief und auch schnell (> 500 kt) unterwegs ist. Information zu diesem Netzwerk sind in einer kleinen Broschüre zusammengefasst, der Carte du resseau tres basse altitude defense, kurz RTBA.

Neben dem grundsätzlichen "see and avoid" ist eine der vornehmlichsten Pflichten die Verwendung des Transponders, auch unterhalb der Pflichthöhen. Wer über ein Flarm oder besser Powerflarm verfügt, sollte dies tunlichst einschalten um andere zu sehen bzw. von anderen gesehen zu werden.

Carte du resseau tres basse altitude defense (RTBA)Broschüre öffnen

JL

Light Part-M

Kommentierungsphase eröffnet

Die EASA hat mit Nummer 2015-08 das "Notice of Proposed Amendment" (NPA) zu den Wartungsvorschriften für die Kleinluftfahrt veröffentlicht und damit die Kommentierungsphase eröffnet. Bis zum 9. Oktober kann sich jeder daran beteiligen, seine Meinung äußern und Vorschläge einreichen (Link zum NPA).

Um diese Möglichkeit zu nutzen, registriert man sich für das Comment/Response-Tool (CRT) (Link zum CRT).

Wissenswertes
Die EASA veröffentlich eine Zusammenstellung der NPA (Link)

JL

RMZ ... mit SERA kommt ein neues Luftraumelement

Quelle DFS Newsletter 08/14

Mit Einführung von SERA wird der bisherige Luftraum F, wo erforderlich, durch eine Radio Mandatory Zone, kurz RMZ, ersetzt. Sie ist als Luftraumelement Bestandteil des Luftraumes G und soll helfen, an unkontrollierten Flugplätzen IFR-Verkehr abzuwickeln.

Damit das wirklich funktioniert, wird um die 21 betroffenen Flugplätze (s.u.) zunächst der Luftraum E auf 1.000ft abgesenkt. "Rund" um den Flugplatz wird unterhalb von E im sonst unkontrollierten Luftraum G durch die RMZ eine Hörbereitschaft sichergestellt und gleichzeitig gefordert, dass der Verkehr im Höhenband GND/1000ft sich vor Einflug in die RMZ meldet (siehe SERA.6005 Buchstabe a) Ziffer 2.)! Letzteres ist eine Prozedur, die wir von jedem Anflug zu einem kontrollierten Flugplatz kennen. Der Unterschied besteht darin, dass man nach Absetzen der Meldung auch ohne Antwort zu erhalten in die RMZ einfliegen darf.

Betroffene Flugplätze
Allendorf/Eder, Barth, Bautzen, Bayreuth, Bremerhaven, Coburg-Brandensteinsebene, Cottbus-Drewitz, Donaueschingen-Villingen, Donauwörth (HEL), Eggenfelden, Emden, Giebelstadt, Hassfurt-Schweinfurt, Kiel-Holtenau, Magdeburg/City, Mengen-Hohentengen, Oberschleißheim (HEL), Schwäbisch-Hall, Siegerland, Straubing und Wilhelmshaven “Jade Weser Airport“.

Zusammenfassung

RMZ, so sieht es aus (Quelle DFS)

RMZ, was ist das? ...
... die VO[EU]923/2012 (SERA) erklärt es in Artikel 2, Begriffsbestimmungen mit Ziffer 106:
„Gebiet mit Funkkommunikationspflicht (RMZ)": ein Luftraum von festgelegten Ausmaßen, in dem das Mitführen und der Betrieb von Funkkommunikationsausrüstung vorgeschrieben ist;

Was ist zu beachten? ...
  - Man muss das Funkgerät einschalten und die Frequenz
    des betreffenden Flugplatzes einstellen.
  - Wenn man in einen solchen Luftraum einfliegen möchte,
    muss man sich anmelden
  - Bis zum Ausflug aus der RMZ ist Hörbereitschaft aufrechtzuhalten 

Downloads und bezogene Dokumente
  - RMZ, Vereinfachte Darstellung (Download)
  - RMZ, Beispielkarte (Download)
  - Sprechfunk, Phraseologie für RMZ siehe S. 76
  - AIC VFR 03
  - AIC IFR 11
  - SERA Link zur Infoseite der DFS
  - SERA-Briefing, eine Publikation der DFS

Wissenswertes

SERA.6005 Anforderungen an die Kommunikation und an SSR-Transponder
a) Zone mit Funkkommunikationspflicht (RMZ)
1. Bei Flügen nach Sichtflugregeln, die in Lufträumen der Klassen E, F oder G durchgeführt werden, und Flügen nach Instrumentenflugregeln, die in Teilen von Lufträumen der Klassen F oder G, die von der zuständigen Behörde zur Zone mit Funkkommunikationspflicht (RMZ) erklärt wurden, durchgeführt werden, ist dauernde Hörbereitschaft auf dem entsprechenden Kanal für den Flugfunk-Sprechfunkverkehr aufrechtzuerhalten und erforderlichenfalls eine Zweiweg-Funkverbindung herzustellen, sofern nicht abweichende Bestimmungen eingehalten werden, die für den betreffenden Luftraum von der Flugsicherungsorganisation vorgeschrieben sind.
2. Vor dem Einflug in eine Zone mit Funkkommunikationspflicht hat der Pilot auf dem entsprechenden Funkkommunikationskanal eine Erstmeldung zu machen, die ...
  - die Kennung der gerufenen Station,
  - das Rufzeichen, ...
  - das Luftfahrzeugmuster, ...
  - den Standort, ...
  - die Höhe, ...
  - die Flugabsichten ...
  - und andere, von der zuständigen Behörde vorgeschriebene Informationen enthält.

JL 

 

 

Flugplanpflicht unter SERA

Ist in Zukunft einen Flugplan für jeden Flug in der CTR erforderlich?

Seit bekannt ist, dass SERA in greifbare Nähe gerückt ist, wird heftig diskutiert. Unter anderem darüber, ob unsere Mitglieder, deren Vereine an kontrollierten Flugplätzen ansässig sind, in Zukunft für jeden Flug einen Flugplan aufgeben müssen. ...

Grundsätzlich lautet die Antwort darauf "ja", jedoch ergänzt mit einem nachdrücklichen "aber".

Bei all den Begrifflichkeiten kann man schon durcheinander kommen und welche Erscheinungsform ein Flugplan haben kann, das muss man sich verdeutlichen: Letztlich ist er nichts andres, als eine Absichtserklärung, die in mehr oder weniger umfangreicher Form und sowohl schriftlich als auch mündlich abgegeben werden kann, wie wir gleich erfahren: Aufklärung bringt der Blick in das AMC und GM-Material bei der EASA . Das zuständige Dokument heißt Annex to ED Decision 2013/013/R und beinhaltet Guidance Material und beschreibt die Acceptable Means of Compliance, also die "zugelassenen Nachweisverfahren" zur Einhaltung der Regeln. Dort steht in Section 4 alles, was zu Flugplänen zu erläutern ist und konkret in Regel GM1 SERA.4001 Submission of a flight plan heißt es:

(b) The term ‘submit a flight plan’ refers to the action by the pilot or the operator
to provide ATS with flight plan information. The term ‘filed flight plan’ refers to
the flight plan as received and accepted by ATS whereas ‘transmit a flight plan’
refers to the action by a pilot to submit the flight plan,or ...
submit abbreviated flight plan by radiotelephony to the ATS unit concerned

Das wirft sofort die Frage auf: "Was ist ein solcher verkürzter, also vereinfachter Flugplan?"

Auch hier hilft das bezogene Dokument gern weiter und beschreibt in Regel GM1 SERA.4005(a)

Contents of a flight plan
ABBREVIATED FLIGHT PLAN

An abbreviated flight plan transmitted in the air by radiotelephony for the crossing of controlled airspace, or any other areas or routes designated by the competent authority, normally contains, as a minimum:
- call sign -
- type of aircraft -
- point of entry -
- point of exit -
- Level -
Additional elements may be required by the competent authority.

Damit ist das bisherige Verfahren beschrieben, mit dem wir, zumindest diejenigen die von kontrollierten Flugplätzen aus operieren, uns seit jeher "beim Turm" melden um vor dem Flug die Roll- und weitere Freigaben zu beantragen, bzw. beim Anflug auf einen solchen Platz die initiale Kontaktaufnahme mit ATC vornehmen.

Das hat auch die DFS völlig richtig verstanden und unter anderem dies in der NfL 1-252-14 auch so beschrieben.

Wissenswertes:
Die DFS hat eine -> Zusammenstellung <- der mit in Kraft treten von SERA erforderlichen NfL veröffentlicht. Dazu mehr auf dem DFS-Webportal.
Und -> hier <- gibt es als Download den Auszug aus der NfL, der unser Problem löst.
Hier noch eine kleine Weisheit, die dem Optimisten durchs Leben hilft: "Probleme sind nichts anderes als Lösungen in Arbeitskleidung"

JL

Urkunde für Flugfunkstelle prüfen!!!

Wichtige Information für alle Halter von Luftfunkstellen und Bodenfunkstellen! 

Bitte auch das Download am Ende der Meldung beachten!

Mit der Neufassung des Telekommunikationsgesetzes (TKG) im Jahr 2004 wurde auch die Verwaltungsvorschrift für Flugfunk (VV Flufu) geändert. Dieser VV folgend, wurden die nach diesem Zeitpunkt durchgeführten Frequenzzuteilungen grundsätzlich auf 10 Jahre befristet. Die danach ausgestellten Frequenzzuteilungsurkunden haben also eine befristete Laufzeit! Davon unberührt bleiben unbefristet ausgestellte Zulassungen tatsächlich unbefristet und müssen nicht verlängert werden.

Durch die BNetzA werden  jetzt die ersten Halter angeschrieben, deren Zuteilung abgelaufen ist.

In diesen Schreiben (siehe Anhang) wird insbesondere darauf hingewiesen, dass nach Ablauf der Befristung eine Frequenznutzung auf Basis einer abgelaufenen Frequenzzuteilung nicht mehr zulässig ist und eine Ordnungswidrigkeit mit der Androhung eines Bußgeldverfahrens darstellt. Das bedeutet, die Flugfunkstelle darf nicht mehr betrieben werden.
... Doch das ist nur einer der Problempunkte!

Weiterhin heißt es in diesen Schreiben nämlich, dass eine nachträgliche Verlängerung nicht möglich ist und deshalb vor der Weiternutzung ein Neuantrag gestellt werden muss. Dieser Neuantrag ist zieht die Neuausstellung einer  Zuteilungsurkunde mit dem entsprechenden Gebührenbescheid nach sich.
... Und damit sind noch immer nicht am Ende.

Wer jetzt eine Frequenzzuteilung neu beantragt, der nachweisen, dass er ein Funkgerät mit 8,33kHz-Kanalabstand zur Verfügung. Da lässt sich auch nichts schummeln, denn die FTZ-Nummer muss im Zuteilungsantrag eingetragen werden.

Wir bitte alle Inhaber von Flugfunkstellen ihre Frequenzzuteilungsurkunden zu überprüfen und rechtzeitig bei der BNetzA einen Antrag für die Verlängerung zu stellen.

eine Verlängerung ist kein großer Vorgang ...
Eine Anfrage bei der BNetzA ergab, dass die Verlängerung per formlosen Antrag geschieht. Dazu teilt der Inhaber der Frequenz der BNetzA die Frequenzzuteilungsnummer, das Kennzeichen und die Halterdaten mit. ...
Das ist schon alles! Das Einsenden des Originals für eine Verlängerung ist nicht erforderlich.

Jetzt noch der Wermutstropfen:
Eine Verlängerung für Funkgeräte mit einem Kanalabstand von 25 kHz erfolgt grundsätzlich nur bis zum 31.12.2017. Geräte welche die 8,33 kHz-Norm erfüllen werden um 10 Jahre verlängert.

Wissenswertes:
- Urkunden für Flugfunkstellen werden nur für maximal 10 Jahre erteilt
- Abgelaufene Urkunden können nicht erneuert oder verlängert werden
  Dann ist ein Neuantrag zu stellen!
- Neu beantragte Funkstellen müssen den 8,33kHz-Anforderungen genügen
  Das gilt sowohl für die Luft- als auch für die Bodenfunkstelle 

Quelle: Ralf Keil
Referat Luftfahrttechnik und Betrieb

Download: Ergänzende Erläuterungen

JL

JL

Standardised European Rules of the Air (SERA)


Commission Implementing Regulation (EU) No
923/2012 of 26/09/2011
laying down the common rules of the air and operational provisions
regarding services and procedures in air navigation


So der vollständige Titel des ersten Anhangs zu SERA, dem Dokumentenwerk, das die Luftfahrtregeln europäisch und möglichst einheitlichbeschreiben soll.

Anhang I tritt in Deutschland mit dem 5. Dezember dieses Jahres in Kraft und überschreibt eine ganze Reihe von nationalen Regeln, die bis auf Weiteres noch in der Luftverkehrsordnung (LuftVO) verankert sind. Für die LuftVO liegt ein Änderungsentwurf vor, der sich im Rahmen der Verbändeanhörung derzeit in der Kommentierungsphase befindet.

SERA ist nicht ein weiterer solider Baustein für ein europaweit einheitliches Luftrecht sondern lässt, genau wie die VO 1178/2011, Raum für Interpretation durch die Mitgliedstaaten und enthält Öffnungsklauseln für die Anpassung des europäischen Rahmens an die nationalen Verhältnisse und Bedürfnisse.

Auch wenn jetzt der Entwurf einer "Verordnung zur Anpassung der Nationalen Regeln" vorliegt, wird es bis zum rechtskräftigen Inkrafttreten der revidierten LuftVO noch bis zum nächsten Frühjahr dauern, so die Einschätzung der Deutsche Flugsicherungs GmbH (DFS). Die Übergangszeit, als ab dem 05.Dez.14 wird mit einem Füllhorn voller NfL abgedeckt werden. Die DFS hat dies übersichtlich auf ihrer Webpage dargestellt. ... Hier der Link zur Übersicht der NfL

Alle heute bekannten Einzelheiten, einschließlich eines Links zum Text der EU-Verordnung hat die DFS >hier< zusammengestellt.

Wissenwertes:
So sieht die Rule Making Structure der EASA derzeit aus. Weit rechts außen steht SERA

JL

 

Tennet übergibt Trassenplanung

Zu der vom Übertragungsnetzbetreiber Tennet vorgeschlagenen Trassenroute, sowie zu den Alternativrouten, der geplanten Stromtrasse SuedLink finden Sie hier ein Informationspapier.

Es sollte alle dem Deutschen Aero Club angeschlossnenen Vereine erreichen.

Auch, wenn der Antrag der Tennet gegen Ende des Jahres 2014 an die Bundesnetzagentur gesendet wird, sind weitere Stellungnahmen von Betroffenen mit Angaben von Belangen  möglich und gewünscht. Diese sind an den Übertragungsnetzbetreiber Tennet sowie an die Bundesnetzagentur zu richten.  Für weitere Fragen steht Ihnen im Referat Umwelt des DAeC Frau Denise Kluge gerne zur Verfügung.

-> Open Informationsschreiben <-
-> zurück zu Aktuelles <-

JL

Cessna SID, ein heßes Eisen

Schelte für das LBA

Das Vereinsblatt des internationalen Pilotenverbandes (IAOPA) schreibt zum Thema:

Cessna SIDs - German LBA makes matters even worse

 

The saga of Cessna’s Supplemental Inspection Documents (SIDs) for older aircraft, as interpreted by the German aviation authority, the Luftfahrt-Bundesamt, goes from bad to worse. AOPA Germany thought a breakthrough had been achieved when the Luftfahrt-Bundesamt ( LBA ) agreed to vary its previously inflexible approach, which dictated that the SIDs must be fully complied with by all affected owners. But the LBA has announced that the concessions it is making will be hedged about with conditions that will drive up costs again.

The SIDs call for corrosion inspections of Cessna 100 and 200 models which involve in some cases removing the wings at a cost of more than €15,000. Given the low value of some older Cessnas, this would effectively write them off – even when no problem is found some perfectly airworthy aircraft would have to be scrapped. Like the American FAA , most European aviation authorities  accept that the SIDs are discretionary for private owners, but the LBA says all German owners must comply.

Negotiations over the last year led the LBA to reappraise its position, but when it published its official notice on the issue on June 20th, it included the condition that a 200-hour inspection had to have been completed in the year before the corrosion inspection. The inspection had to be carried out according to Cessna’s Corrosion Prevention and Control Programs (CPCP) before the end of 2014. If nothing is found, compliance with the full SIDs may be postponed until the end of 2015. This would mean that Cessnas up to 1200 kg MTOW would be subject to the new EASA ‘Part M lite’ maintenance regulation called ELA1, due to take effect from spring of 2015, which among other things shifts responsibility for carrying out the sort of work recommended in the SIDs to the aircraft operator. But to get to that position, the LBA wants smaller Cessna owners to spend thousands of Euros. If the additional CPCP inspections can be done within the context of a 200-hour check the cost will be around €1,000. If an aircraft also has to have a 200-hour check to make the SID inspection possible, the cost can make the aircraft unviable. An additional cost-driver is that in Germany there is no LAMP – all aircraft have individual maintenance programmes which have to be written with a lot of effort and accepted by the LBA . This drives the cost of the paperwork required for the interim solution up to €1000.

There are a number of other conditions which make the inspections as costly as they are unnecessary, and for the owners of Cessnas above 1200 kg MTOW such as the 182, 206 and 210, all the problems remain.

The complete text of the LFB’s announcement can be found here:
AOPA Germany says the LFB’s requirements will cost a minimum of around €2,000 per Cessna, but it can also easily be twice as much. AOPA Germany is suggesting that owners carefully consider the option to ‘flag out’ their aircraft to countries like the UK were there is a “friendlier and more competent aviation authority”.

JL

Kontamination von Kabinenluft ...

... welche Bedeutung hat dieses Thema in der privaten Luftfahrt?

Die meisten von uns kennen sie, diese kleinen Aufkleber am Panel die melden sollen, wenn das Integral der CO-Belastung einen relevanten Grenzwert überschritten hat. Denkt aber auch jeder daran, diese Indikatoren regelmäßig auszutauschen? ... Ist CO in der Kabine einer  Vereinsmaschine vom Schlage einer C150, DR400, R2160D und Konsorten überhaupt ein Thema?

Jeder ist zur Mitarbeit aufgerufen! ...

Denn wir meinen "ja" und sagen auch warum: Aufgerüttelt durch die jüngsten Diskussionen über Vergiftungsfälle bei Piloten in der kommerziellen Luftfahrt haben wir uns der Sache angenommen und analysiert.
Während bei Airlinern die warme Luft in der Regel als Bleed-Air von den Triebwerken abgezapft in die Kabine oder das Cockpit gelangt und mglw. toxische Öldämpfe transportiert, wird sie bei uns Kleinluftfahrern wie bei Käfer und Porsche in doppelwandigen "Dosen", den Wärmetauschern, von Abgasen geheizt, die nur durch eine dünne Metallschicht von der Luft die wir im Flugzeug atmen, getrennt sind. Was, wenn das etwas undicht ist, ein Riss entstanden ist und sich Gut und Böse mischen? Dann gelangt das geruchlose Gas ins Cockpit und kann uns womöglich zu schaffen machen. Generationen von Käferfahrern haben die Fahrten im Winter überlebt und auch Porschefahrer genießen nach wie vor die Freudne am Fahren. Und wir? "Unsere Maschinen sind doch alle so undicht, da geht das doch alles gleich wieder raus!" sagen viele. "Zwangsdekontaminierung" wäre das also. Aber wie ist das wirklich mit der hier sogar wünschenswerten Undichtigkeit, bei modernen Kunststoff-Zwei- oder Vier- oder gar Sechssitzern, bei Flugzeugen mit Druckkabine, die wir mit unseren Lizenzen ja auch fliegen dürfen? ... 

Berichtet über eure Erfahrungen!

  • Welche Systeme der Erfassung von CO verwendet Ihr?
  • Hat gar schon jemand ein Warnsystem im Flugzeug, wie es sie im Rucksakformat für wenige Dollar in amerikanischen Supermärkten gibt? Die kann man auf den Rücksitz werfen und sie erzeugen bei Grenzwertüberschreitung einen martialischen Alarmton.
  • Welche Indikatoren und Alarmgeber sind bekannt?
  • Erneuert Ihr die Indikatoren regelmäßig?
  • Hat jemand bereits eigene Erfahrungen nach erfolgter Kontamination gemacht???

Je mehr wir erfahren, desto belastbarer können wir die Gesamtsituation bewerten und Empfehlungen aussprechen oder falls angeraten, unsere Mitglieder bei Maßnahmen zur Sicherstellung der Kabinenluft-Überwachung unterstützen. ;)

Betreff: "dicke Luft im Cockpit"

Antworten, Stellungnahmen, Hinweise, Berichte, Erfahrungen ... bitte mit obiger Betreffzeile an motorflug(at)daec.de schicken und bitte knapp formulieren. ... danke!

JL

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Luftraumverletzungen sind kein Kavaliersdelikt!

Seit dem 06.Mär.14 sind die neuen Lufträume in Kraft. Seit diesem Datum haben auch die neuen Luftraumkarten Gültigkeit. Für manchen vielleicht unbemerkt, sind da einige neue Lufträume entstanden, die besonderer Beachtung bedürfen.
Nicht allen scheint dies klar zu sein und so kam es am vergangenen Wochenende allein im Bereich  Dortmund-Münster/Osnabrück-Paderborn zu

17 !!!   Verletzungen der neuen Lufträume D(nicht CTR)

Das Spektrum der Beteiligten deckt die gesamte Bandbreite von Klassen und Kennzeichen ab:
D-E..., D-M..., D-F... sowie OE- und N-registrierte Maschinen stehen auf der Sünderliste.

Für die Betreffenden Piloten eine teure Nachlässigkeit, denn sicherlich wird die BAF einige Ordnungsgelder erheben.

Luftraumverletzungen sind auf jeden Fall zu vermeiden und stellen kein Kavaliersdelikt, sondern eine Gefahrensituation dar.

In Absprache mit der DFS sind auf der Webpage des DAeC Kartenausschnitte veröffentlicht. Bitte weist all Eure Vereinskameraden, Vorstände und Landesverbände darauf hin und bittet diese um Weiterleitung.

Link zur Darstellung der neuen Lufträume > klick mich! <

Wissenswertes:
Flugverkehrskontrollfreigaben für VFR -Flüge in Lufträumen C und D (nicht Kontrollzone) sind in
→ NfL 1-156-00 und
→ NfL 1-147-03
geregelt

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FCL.210.A a) PPL(A) - Anforderungen bezüglich der Erfahrung und Anrechnung

Breaking News für unsere Vereinsflugschulen

Die amtliche Bestätigung liegt noch nicht vor, aber einzelne Vereinsflugschulen sind bereits informiert worden: Der Touring-Motorglieder (TMG) darf für die Ausbildung zum PPL (A) eingesetzt werden!

Unter EU-Verordnung 1178/2011 Part-FCL war es bisher nicht möglich, den TMG als preiswertes Luftfahrzeug in der Ausbildung zum PPL (A) zu verwenden. Dies war nach den Buchstaben der Verordnung ausschließlich den Bewerbern um eine LAPL (A) vorbehalten.

Der Deutsche Aero Club hat mehrfach und nachdrücklich darauf hingewiesen, dass hier versäumt worden war, Inhalte aus JAR nach EU-FCL zu übertragen und darauf gedrängt, dass der TMG als Ausbildungsgerät wieder zugelassen wird. So war es nach dem historischen Regelwerk möglich. Nun kann die Ausbildung wahlfrei erfolgen und der Bewerber bekommt diejenige Klassenberechtigung (Rating) in die Lizenz eingetragen, auf der er den Prüfungsflug absolviert hat. Um die Berechtigung für die jeweils andere Klasse zu erwerben, muss man sich gemäß FCL.710 einer Unterschiedsschulung und einem Vertrautmachen absolvieren, und gemäß FCL.725 eine Prüfung ablegen.

 

Wissenswertes:
Der Touring-Motorglider (Reisemotorsegler, TMG) ist nach EASA -Regularien eine Sonderbauform des Motorseglers, also des mit einem Hilfsmotor ausgestatteten Segelflugzeuges. Eine eindeutige Zuordnung zu einer Luftfahrzeug-Kategorie ist nur schwer möglich und richtet sich nach der Betriebsart, in der sich das Gerät befindet.

Fundstellen in VO(EU)1178/2011:
+ FCL.010 Begriffsbestimmungen
   - Luftfahrzeugkategorie, ... Flugzeug, VTOL, Hubschrauber, Luftschiff, Segelflugzeug, Ballon
   - Flugzeugklasse, ... Kategorie Flugzeuge, für die keine Musterberechtigung erforderlich ist
   - Reisemotorsegler, ... 
     "... bezeichnet eine bestimmte Klasse von Motorseglern mit einem fest montierten, nicht ein-
     ziehbaren Triebwerk und einem nicht versenkbaren Propeller. Ein TMG muss gemäß dem
     Flughandbuch aus eigener Kraft starten und steigen können."

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Nationale Lizenzen dürfen nicht mehr ausgeübt werden

Nach dem 8. April dürfen nur noch Inhaber von FCL-konformen Lizenzen fliegen.

"Die alten Scheine nach LuftPersV , zumindest für den Bereich PPL (A) nach LuftPersV , sollen nach dem 08.04.2014 keine Gültigkeit mehr haben."
Das betrifft PPL (A)-Nationel und PPL (A)-ICAO!

Wer solch eine Lizenz noch nicht gewandelt hat, sollte ...

noch in dieser Woche (KW23)!

... mit seiner zuständigen Behörde Kontakt aufnehmen!

Wie immer im Leben, wird aber alles nicht ganz so heiß gegessen, wie es gekocht wird. "Keine Gültigkeit" heißt, dass die in der Lizenz verankerten Rechte so lange nicht mehr ausgeübt werden dürfen, bis die Lizenz in eine solche nach "Part-FCL" umgewandelt ist. ... So lange darf man also nicht fliegen. Auf die Landesluftfahrtbehörden (LLB = zuständige Behörde) kommt da eine ganze Menge Arbeit zu, denn die Meisten werden die Umwandlung möglichst lange vor sich her geschoben haben.

z.B. in Wolfenbüttel liegt die Bearbeitungszeit derzeit bei 5 Wochen!

Viele der PPL (A)-National und PPL (A)-ICAO Scheininhaber, die in eine vollwertige und weltweit gültige Lizenz umwandeln wollen, müssen auf der Hut sein. Soweit sie in der Vergangenheit keine CVFR-Berechtigung erworben haben, sind sie wahrscheinlich noch dabei, sich auf den vereinfachten Prüfungsflug "Funknavigation" vorzubereiten. Dieser Flug muss vor der Umwandlung der Lizenz absolviert werden.

Wie für die einzelnen Lizenzen vorgegangen wird, steht im Umwandlungsbericht, der in den Nachrichten für Luftfahrer unter NfL I 16/13 veröffentlicht ist.
Download -> NfL I 16/13

Übrigens:
Seit dem 1. Januar dieses Jahres gilt für NfL eine neue Schreibweise:
historischer Schlüssel: NfL [I oder II] [n]/[jj]  aktueller Schlüssel NfL [1 oder 2]-[n]-[jj]

Hier noch ein bisschen Wandlungssystematik:

Ausgangslizenz SEP
‹70h
SEP
›70h
5h unter
Aufsicht
CVFRPrüfung
Funknav
FCL
Lizenz
PPL (A)-National (750kg oder 2000kg)x LAPL (A)
xxx PPL (A)
xxx PPL (A)
xn.a.x PPL (A)
xn.a.x PPL (A)
PPL (A)-ICAO ?? LAPL (A)
x LAPL (A)
xx PPL (A)
xx PPL (A)
? = sollte nicht vorkommen
n.a. = ohne Bedeutung

Wissenswertes:
Mit Beginn der 18. Legislaturperiode wird das BMVBS zum BMVI.
Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) hat ausgedient. Es heißt nunmehr Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI).

JL

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Flüge mit Lastenausgleich

Gastflüge, Absetzflüge, Schleppflüge, ...

26.Jul.13 - Mit Schreiben vom 19.Jul.13 erläutert das BMVBS die mit vorangegangenen Schreiben vom 16. des gleichen Monats mitgeteilten Festsetzungen.

Auch wenn die ganze Diskussion erst mit Umsetzung der EU-VO 1178/2011 entflammt ist, sind die Aussagen der beiden jüngsten Briefe des BMVBS nicht auf EU-Lizenzen beschränkt. Sie gelten gleichermaßen für (noch-)Inhaber nationaler Lizenzen.

Während der Klärungsphase zur Thematik "Flüge gegen Entgelt" hat sich das BMVBS dem DAeC gegenüber als ausgesprochen kooperativer und konstruktiver Partner erwiesen. Wir denken, dass uns mit den gemachten Festsetzungen ein praktikabler Weg eröffnet worden ist, und freuen uns, dass in diesem Bereich nun Rechtssicherheit herrscht.

Links und Dokumente
Schreiben des BMVBS (16.Jul.13)
Schreiben des BMVBS (19.Jul.13)
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JL

Gastflüge ... Mitteilung des BMVBS liegt vor!

18.Jul.13 - Mit Schreiben vom 16.Jul.13 teilt das BMVBS wichtige Änderungen und Ergänzungen in den EU-VO 1178/2011 und 965/2012 mit.

Damit liegt jetzt eine belastbare Rechtssituation zum Thema Gastflüge vor. Sowohl Aufteilungsmodus, als auch der Aspekt der Genehmigunsgplicht werden in dem Schreiben berücksichtigt.

Links und Dokumente
Schreiben des BMVBS
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JL

Wie ist das nun, wenn man sich die Kosten teilt?

07.Mai.13 - Eigentlich bereits seit Einführung der FCL-JAR-1 musste man darüber diskutieren, was ein Privatpilot darf, wenn es darum geht, Kosten zu teilen, Freunden und/oder Bekannten das Erlebnis eines Rundfluges zu ermöglichen, im Nachbarverein die Segelflugzeuge schleppte, und zwar ohne all dies aus der eigenen Tasche zu bezahlen.

In der JAR-FCL.1.110 "Rechte und Voraussetzungen" heißt es da unter (a) Rechte: "... berechtigt zu einer berufsmäßigen Tätigkeit ..., beschränkt auf die Ausbildung von Privatpiloten und das Schleppen von Gegenständen. Darüber hinaus berechtigt die Privatpilotenlizenz zu einer Tätigkeit ... im nichtgewerbsmäßigen Luftverkehr."

Mit Inkraftsetzung der EU-VO 1178/2011, und darin des Part-FCL, wurde aus dieser Formulierung quasi inhaltsgleich für LAPL (FCL.105) und PPL (A) (FCL.205.A): "... bestehen darin, ohne Vergütung als PIC ... im nichtgewerblichen Betrieb ..."

Es wurde zunehmend wortreich diskutiert und interpretiert, was hinter den Begriffen "gewerblich" und "Entgelt" steckt. An dieser Diskussion wollen wir uns hier nicht beteiligen sondern wollen uns zunächst dankbar sein, dass das BMVBS mit seinem Schreiben vom 29. April an die Landesluftfahrtbehörden einen relativ eindeutigen Weg vorgegeben hat.
Gleichzeitig hat das Ministerium den Rat der Europäischen Union aufgefordert, die betreffenden Verordnungen daraufhin zu überprüfen, ob in deren Formulierungen den Belangen von Privatpersonen und Vereinen, also den "Freizeitfliegern" hinreichend Rechnung getragen worden ist.

Links und Dokumente
Stellungnahme des DAeC
Schreiben des BMVBS
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Umwandlung von Lizenzen

Hinweis auf Dokumente und Verfahren

Immer wieder erreichen uns Fragen zur Umwandlung und mglw. erforderlichen Prüfungen, zu Nachweisen und dergleichen. Deshalb hier ein paar Hinweise:

Sprachnachweis Deutsch (FCL.055)
Wessen Muttersprache "Deutsch" ist, der hat die wenigsten Probleme. "Muttersprache Deutsch" bedeutet in Kurzform, in einem Land, dessen Amtssprache Deutsch ist, im Elternhaus der deutschen Sprache unterwiesen worden zu sein. Der Betreffende füllt die Selbsterklärung aus und reicht diese bei der zuständigen Landesluftfahrtbehörde (LLB) ein.
Vordruck zur Selbsterklärung -> Download Document

Kenntnis der relevanten Inhalte FCL und OPS
Wer eine nicht-JAR-Lizenz in eine EU-Lizenz -gleich ob LAPL (x) oder PPL (x) umwandeln möchte muß natürlich die zugehörige Regeln kennen. "Nicht-JAR" bedeutet, einen PPL (x)-National, oder einen alten PPL (x)-ICAO.
Es heißt, man muß die "relevanten" Inhalte kennen und das bedeutet in erster Linie:
Im Teil FCL
- welche Rechte habe ich?
- wann darf ich diese Rechte ausüben?
   -> Verlängerung beim PPL (x)
   -> fortlaufende Flugerfahrung beim LAPL (x)
Im Teil MED
- "Haltbarkeit" des Medicals
   -> Achtung, Lizenzinhaber älter als 50 Jahre!    
Vordruck zur Erklärung -> Download

Vereinfachte Prüfung zum "Nachweis des Gebrauchs der Funknavigationshilfen"
Alle Inhaber von "nicht JAR"-Lizenzen, diese werden auch häufig "Nationale Lizenzen" genannt, haben icht per se eine Prüfung im Fach Funknavigation abgelegt. Viele haben im Lauf der Jahre eine CVFR-Berechtigung erworben und sind damit fein raus, sie müssen keinen weiteren Nachweis zur Funknavigation zu führen. Alle die KEINE CVFR-Berechtigung erworben haben und einen PPL (x) nach EU-FCL erwerben möchten, müssen zum Nachweis des Gebrauchs der Funknavigationshilfen einen Prüfungsflug absolvieren. Die Vorbereitung auf diese Prüfung  bleibt jedem selbst überlassen, die Prüfung muss über eine ATO von einem Prüfer abgenommen werden. Sie soll eine Dauer von einer Stunde nicht übersteigen und natürlich wird der Prüfer während des Fluges nicht nur die Fertigkeiten, sondern im Gespräch auch ein bißchen Wissen bewerten. Es erfolgt aber keine theoretische Prüfung. Die Inhalte dieses Prüfungsfluges sind in einem Prüfbericht zusammengefasst.
Prüfbericht Funknavigation -> Download

Die Lizenznummer wird sich zumindest, was den Syntax betrifft ändern
Alle, die auf der Grundlage der Anerkennung Ihrer derzeitigen Lizenz eine Anerkennung derselben durch Staaten außerhalb der JAA halten, sind aufmerksam geworden. Die Validation genannten Anerkennungen beziehen sich über die Lizenznummer als Identifikator auf die Nationale oder JAR-Lizenz.
Zumindest der Syntax, nach dem die EU-FCLizenzen nummeriert werden, wird neu sein. Die EU-Richtlinie 290/2012 zu 1178/2011 sagt dazu in Anlage I zum Anhang VI Teil-ARA:

III. fortlaufende Nummer der Lizenz, beginnend mit dem UN-Ländercode des Landes, das die Lizenz ausstellt, gefolgt von ‚FCL‘ und einem Code aus Zahlen und/oder Buchstaben in arabischen Ziffern und lateinischen Schriftzeichen;

Es gibt bisher dazu keine Aussage vom BMVS, aber wir wollen zumindest für die JAR-Lizenzinhaber hoffen, dass der Code aus Zahlen und/oder Buchstaben mit dem der JAR-Lizenz identisch ist.
EU 290/2012 -> Download

> zurück zum Seitenanfang <

die EU-FCL, ... sie kommt! ... am 08.Apr.13 geht´s los

Aktuelle Informationen nun auf der DAeC-Webpage

Der Beginn der Einführung der EU-FCL steht vor der Tür, am 08.Apr. geht es los. Für viele ist es die große unbekannte Bedrohung, für andere ein Greuel, auf jeden Fall ist es kein Grund zur Panik.
Die aktuellste Information zur Einführung der EU-FCL gemäß Verordnung 1178/2011 steht nun auf dem Webpage des DAeC zur Verfügung.
-> FAQ zur EU VO 1178/2011 Teil-FCL <-

Nachdem der Umwandlungsbericht und die Anhänge zu den einzelnen Lizenzen bereits seit einiger Zeit veröffentlich sind, stehen nach dem letzten Treffen zwischen den Verhandlungspartnern, dem BMVBS und den Vertretern der Landes-Lunftfahrtbehörden, nun Details zum Ablauf fest.
-> Umwandlungsbericht und Anhänge in englischer Sprache <- (gleich hinter den FAQs)

Das vollständige Dokument der EU-Verordnung ist auf dem Euro-Lex-Server zu finden. Man gibt einfach die Dokumentnummer (1178) und das Erscheinungsjahr (2011) ein, oder nutzt die nachfolgenden Links.
-> der EUR-Lex-Server <-
-> die Verordnung EU VO 1178/2011 <-
-> die Berichtigung zur Verordnung <-

Termine und Veranstaltungen

Die Termine und Ankündigungen sind umgezogen

In der Vergangenheit haben wir an dieser Stelle eine Tabelle mit Hinweisen auf Motorflugveranstaltungen und -wettbewerbe gepflegt. Nachdem nun der direkte Zugriff auf den Bereich Termine der DAeC-Webpage möglich ist, werden wir sie in Zukunft dort veröffentlichen.

Dort auf der -> Startseite <- einfach die "Auswahl eingrenzen" und "Motorflug" aus der Liste wählen. Es erscheinen dann alle Termine, die irgendwie dem Motorflug zugeordnet sind. Diese sind teilweise auch von anderen Bundeskommissionen dort eingestellt worden, und werden von diesen als relevant für Motorflieger eingeschätzt. ... Wer gezielter suchen will, grenzt zusätzlich ein, z.B. auf "Wettbewerbe allgemein" oder "Wettbewerbe international", "Lehrgang", ... .