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21.03.2017 Allgemein

Hörbereitschaft für TMZ

Die Deutsche Flugsicherung gibt mit dem AIC VFR 01/17 die Einführung der "TMZ mit Hörbereitschaft" bekannt.

Mit freundlicher Genehmigung der DFS - Deutsche Flugsicherung GmbH. Nicht für navigatorische Zwecke geeignet.

Bislang erhalten Fluglotsen in den Transponder Mandatory Zones (TMZ) zwar Informationen über den darin fliegenden VFR -Verkehr, können diesen aber nicht gezielt kontaktieren. Um zukünftig eine höhere Flugsicherheit in den TMZs zu gewährleisten, empfiehlt die DFS dem VFR -Verkehr, vor Einflug in eine TMZ einen "listening squawk" zu schalten.

Bei Einflug in eine TMZ rasten VFR -Piloten dann die jeweilige in der ICAO-Karte veröffentlichte Frequenz und stellen den ebenfalls dort verzeichneten Transpondercode, den listening squawk, ein – jede TMZ hat einen eigenen. Mit Schaltung des Codes signalisiert der VFR -Pilot, dass er sich in Hörbereitschaft befindet und notfalls angesprochen werden kann. Eine Kontaktaufnahme von Seiten des Piloten ist nicht nötig.

Das Verfahren "TMZ mit Hörbereitschaft" hat empfehlenden Charakter und gilt ab dem 30. März. Volker Engelmann, Vorsitzender des Bundesausschusses Unterer Luftraum ( BAUL ), weist darauf hin, dass dieses Verfahren in einem Luftraumabstimmungsgespräch mit der DFS die Zustimmung des DAeC- BAUL fand und daher von allen VFR -Piloten dringend befolgt werden sollte. Nicht zuletzt auch, um zukünftig restriktivere Maßnahmen zu verhindern. Andreas Peus, BAUL -Regionalvertreter Nord: "Falls die ‚TMZ mit Hörbereitschaft‘ kein Erfolg wird, stünde als nächste Möglichkeit tatsächlich wohl nur noch die Luftraumklasse D zur Verfügung."

Detaillierte Infos zu dem Verfahren gibt es hier.