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14.12.2016 Allgemein

Förderung für 8,33-kHz-Funkgeräte?

Vertreter des DAeC-Bundesausschusses Technik haben das Verkehrsministerium in Berlin besucht. Bei dem Arbeitstreffen ging es um die finanzielle Förderung der Anschaffung und des Einbaus von 8,33-kHz-Flugfunkgeräten.

Ein zentrales Ergebnis: Leider wird das Ministerium keinen Antrag auf Förderung von Funkgeräten nach englischem Vorbild stellen. Dies muss der DAeC tun. Nur dann besteht - möglicherweise - die Chance, dass Teile der Umrüstung auf 8,33 kHz über das Förderprojekt CEF (Connecting Europe Facility) finanziert werden.

Mit dem CEF werden bis 2020 europäische Vorhaben im Transportbereich unterstützt. Gefördert werden unter anderem Technologien, die die Sicherheit und Vernetzung im europäischen Luftverkehr erhöhen. Das 8,33-kHz-Flugfunkband lässt sich diesen Bereichen zuordnen.

Der DAeC will die Möglichkeit nutzen: In den kommenden Wochen setzen sich die Spezialisten des Verbandes intensiv mit den umfangreichen Antragsunterlagen für das CEF auseinander. Ziel ist es, den Antrag in Abstimmung mit dem BMVI noch vor dem 7. Februar 2017 bei der Europäischen Union einzureichen.

Ob dies gelingt und die EU die Anschaffung und Einrüstung der 8,33-kHz-Funkgeräte fördert, ist derzeit sehr schwer zu beantworten – ebenso die Frage, wie hoch ein Zuschuss ausfallen könnte. Definitiv gilt aber: Sollte es eine Förderung durch die EU geben, können nur jene Anschaffungen berücksichtigt werden, die frühestens ab dem Zeitpunkt getätigt wurden, zu dem der DAeC den Förderantrag eingereicht hat. Eine rückwirkende Unterstützung ist ausgeschlossen.

Neue Erkenntnisse zu diesem Thema veröffentlicht der DAeC auf seiner Website. Bis dahin bitten wir darum, von Nachfragen abzusehen.

Mehr Informationen über die Förderung von EU-Projekten durch den „CEF-Transport call 2016“ und die Anforderungen, eine solche Förderung zu erhalten, finden Sie auf dieser Seite (nur auf Englisch).