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Nachruf Michael Goth

02.06.2010
Am 29. Mai 2010 verunglückte Dr. Michael Goth (56) mit einem Segelflugzeug und erlag noch am selben Tag seinen Verletzungen.

 
 Foto: Frank Eberhardt
  
Luftsport und Umweltschutz vertragen sich gut. Davon war Dr. Michael Goth überzeugt. Schon sehr früh hatte er erkannt, dass die scheinbaren Widersprüche der Interessengruppen meist auf Nichtwissen oder auf Kommunikationsprobleme zurückzuführen sind. Dabei war er kein grüner Idealist. Von Haus aus Geologe und technik-begeisterterter Segelflieger gewann er schnell Respekt auf beiden Seiten.
Vor fast zwanzig Jahren, damals waren Umwelt und Naturschutzbeauftragte in Sportverbänden nur sehr selten zu finden, übernahm er diese Funktion für den Baden-Württembergischen Luftfahrtverband. Weil seiner Auffassung nach das Umweltengagement keine Grenzen kennt arbeitete er schon bald auf nationaler und internationaler Ebene mit.

Sachlich, ruhig und hoch kompetent bereicherte er die Gremien. Die Arbeit der deutschen Luftsportler im Bereich Umwelt und Natur, die auch Goths Handschrift zeigt, gilt international als vorbildlich. Mit dem Motto „Kooperation statt Konfrontation“, haben Goth und seine Mitstreiter nicht nur im Luftsport Maßstäbe gesetzt, schon lange gelten ihre Projekte vor allem in anderen Outdoor-Sportarten als wegweisende Beispiele. Seine Arbeit im DAeC-Ausschuss Umwelt und Natur erfuhr höchste Anerkennung. So bat man ihn, den DAeC-Delegierten, im Jahr 2005 die Präsidentschaft der FAI- Umweltkommission zu übernehmen. Er nahm diese Aufgabe sehr ernst und verlangte von den nationalen Dachverbänden mehr Engagement. Die FAI-Umweltkommission, 1995 von der FAI berufen, hat die Aufgabe, den Einfluss des Luftsports auf die Umwelt zu bewerten. Goth prägte die Umweltpolitik der FAI und arbeitete an den grundsätzlichen Regeln für umweltgerechtes Verhalten der Piloten in den verschiedenen Luftsportarten mit.

Die Fliegerei kam bei seiner Gremienarbeit nicht zu kurz. In seinem Verein, dem Aeroclub Stuttgart, lehrte er unzähligen Flugschülern das Fliegen zu lieben und das notwendige Handwerk für den motorlosen Flug.

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Nach dem Willen des EU-Ministerrats und des EU-Parlaments sollen bis April 2012 alle nationalen Lizenzsysteme (incl. JAR-FCL) durch ein EU-Pilotenlizenzsystem abgelöst werden.  [mehr]
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Am 18. Juni 2003 hat der Bundestag das Luftsicherheitsgesetz beschlossen. In §7 wird die sogenannte Zuverlässigkeitsüberprüfung eingeführt.  [mehr]
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Auf der außerordentlichen Mitgliederversammlung des DAeC am 19. September 2009 in Braunschweig entschieden sich die Delegierten mit einer Dreiviertelmehrheit für eine weitreichende Strukturreform des Deutschen Aero Clubs.  [mehr]
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Verlängerung und Erneuerung einer Lehrberechtigung Fl (A) nach JAR-FCL 1.355, Befähigungsüberprüfung  [mehr]
Nutzung des CRT der EASA
Entwürfe der EASA (NPAs) dürfen nur mit Hilfe des CRT kommentiert werden. Hier ist eine Anleitung.  [mehr]
EU-Instandhaltungsvorschrift
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EU Kommission zu General Aviation
Die EU-Kommission hat im Februar ein Diskussionspapier zum Thema General Aviation veröffentlicht.  [mehr]

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